1. Cloud in Eigenregie I: Vorbemerkungen
  2. Cloud in Eigenregie II: Basis für Nextcloud wählen
  3. Cloud in Eigenregie III: Nextcloud einrichten
  4. Cloud in Eigenregie IV: Dateien über die Cloud verwalten
  5. Cloud in Eigenregie V: Integration in GNOME
  6. Cloud in Eigenregie VI: Kontakte synchronisieren
  7. Cloud in Eigenregie VII: Kalender und Aufgaben verwalten
  8. Cloud in Eigenregie VIII: RSS Feeds lesen und synchronisieren
  9. Cloud in Eigenregie IX: Baustelle Podcasts
  10. Cloud in Eigenregie X: Notizen
  11. Cloud in Eigenregie XI: Gedanken zu E-Mails
  12. Cloud in Eigenregie XII: Messenger Nachrichten
  13. Cloud in Eigenregie XIII: Passwörter synchronisieren
  14. Cloud in Eigenregie XIV: Browserverlauf und Favoriten synchronisieren
  15. Cloud in Eigenregie XV: Zusammenfassung

An dem Ort weitermachen, an dem man auf einem anderen Gerät aufgehört hat. Diese Funktion bieten immer mehr Anbieter proprietärer Systeme ihren Anwendern. Ein wenig kann man sich diesem Ideal auch mit Open Source-Lösungen wie Firefox und Nextcloud annähern.

Linux bietet in einer vernetzten Welt keinen Komfort – wohl aber verschiedene Werkzeuge um einen hohen Grad an Vernetzung zu erreichen. In der Serie „Cloud unter Kontrolle“ wird genau diese Vernetzung Thema sein. Das Ziel ist eine Lösung, die in etwa dem umfassenden Angebot entspricht, wie es Apple mit den iCloud-Diensten oder Google mit seinen Lösungen bietet. Allerdings unter Kontrolle des Nutzers.

Früher bot Mozilla für Firefox einen Sync-Service an, bei dem man einen eigenen Server einrichten konnte. Das ist leider Geschichte, weshalb ein vollständiger Abgleich der Chronik, Favoriten & Co nicht mehr möglich ist.

Lediglich der reduzierte Abgleich der Lesezeichen ist geblieben. Dazu benötigt man das Firefox-Addon Floccus und die Bookmarks-App für Nextcloud. In den Einstellungen von Floccus hinterlegt man die Daten der Nextcloud-Instanz. Über das Symbol in der Leiste kann man anschließend manuell einen Sync anstoßen.

Das Verfahren ist leider mehr ein Workaround. Gerade interessante Seiten müssen immer in ein Lesezeichen umgewandelt werden. Gleiches gilt für Leselisten, wie Firefox sie normalerweise in Pocket speichert. Mobil kann man zumindest unter Android auf die Lesezeichen zugreifen.


Einleitungs- und Beitragsbild von Mudassar Iqbal via pixabay

Gerrit
Moin, meine Name ist Gerrit und ich betreibe diesen Blog seit 2014. Der Schutz der digitalen Identität, die einen immer größeren Raum unseres Ichs einnimmt ist mir ein Herzensanliegen, das ich versuche tagtäglich im Spannungsfeld digitaler Teilhabe und Sicherheit umzusetzen. Die Tipps, Anleitungen, Kommentare und Gedanken hier entspringen den alltäglichen Erfahrungen.

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