1. Cloud in Eigenregie I: Vorbemerkungen
  2. Cloud in Eigenregie II: Basis für Nextcloud wählen
  3. Cloud in Eigenregie III: Nextcloud einrichten
  4. Cloud in Eigenregie IV: Dateien über die Cloud verwalten
  5. Cloud in Eigenregie V: Integration in GNOME
  6. Cloud in Eigenregie VI: Kontakte synchronisieren
  7. Cloud in Eigenregie VII: Kalender und Aufgaben verwalten
  8. Cloud in Eigenregie VIII: RSS Feeds lesen und synchronisieren
  9. Cloud in Eigenregie IX: Baustelle Podcasts
  10. Cloud in Eigenregie X: Notizen
  11. Cloud in Eigenregie XI: Gedanken zu E-Mails
  12. Cloud in Eigenregie XII: Messenger Nachrichten
  13. Cloud in Eigenregie XIII: Passwörter synchronisieren
  14. Cloud in Eigenregie XIV: Browserverlauf und Favoriten synchronisieren
  15. Cloud in Eigenregie XV: Zusammenfassung

Podcasts sind längst im Mainstream des Internets angekommen. Die wenigsten Anwender sitzen allerdings am heimischen Rechner wenn sie die neueste Folge eines Kanals hören. Ähnlich wie bei RSS Feeds möchte man den aktuellen Hörstand der eigenen Bibliothek über die verschiedenen Endgeräte synchronisieren.

Linux bietet in einer vernetzten Welt keinen Komfort – wohl aber verschiedene Werkzeuge um einen hohen Grad an Vernetzung zu erreichen. In der Serie „Cloud unter Kontrolle“ wird genau diese Vernetzung Thema sein. Das Ziel ist eine Lösung, die in etwa dem umfassenden Angebot entspricht, wie es Apple mit den iCloud-Diensten oder Google mit seinen Lösungen bietet. Allerdings unter Kontrolle des Nutzers.

Podcasts funktionieren faktisch einen Feed, der einzelne Audiodateien bereit stellt. Die meisten Betreiber von Podcasts hosten diese selbst und verteilen die aktuellen Folgen an ihre Hörer. In Deutschland werden Podcasts meist über drei große Plattformen bekannt gemacht (wobei diese teilweise auch nur Frontends für die Streams der Betreiber sind): iTunes (Apple), Audible (Amazon) und Spotify.

Das einzige gute Programm für Podcasts unter Linux ist eigentlich Vocal. Alle anderen Programme haben die Anmutung der 90er oder sind lieblos an einen Multimedia-Player angedockt. Vocal integriert die iTunes Bibliothek, wodurch sich eigentlich fast jeder Podcasts leicht finden und abonnieren lässt. Die Oberfläche ist ansprechend und beinhaltet alle relevanten Funktionen.

Eigentlich ist Vocal somit eine sehr gute Podcast-App für den Linux-Desktop. Leider bietet Vocal keine Synchronisationsfunktion. Man kann lediglich die Feed-URLs als OPML-Datei exportieren. Der Abgleich muss daher mit einem Feed Reader erfolgen (siehe auch den vorherigen Teil: Cloud in Eigenregie VIII: RSS Feeds lesen und synchronisieren). Das ist weder besonders praktisch, noch wirklich intuitiv, da die meisten Feed Reader einen textbasierten Fokus haben.

Podcasts und Linux sind somit eine offene Baustelle.


Einleitungs- und Beitragsbild von Mudassar Iqbal via pixabay

Moin, meine Name ist Gerrit und ich betreibe diesen Blog seit 2014. Der Schutz der digitalen Identität, die einen immer größeren Raum unseres Ichs einnimmt ist mir ein Herzensanliegen, das ich versuche tagtäglich im Spannungsfeld digitaler Teilhabe und Sicherheit umzusetzen. Die Tipps, Anleitungen, Kommentare und Gedanken hier entspringen den alltäglichen Erfahrungen.

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