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Datenschutz im digitalen Alltag

Immer größere Teile unseres Lebens haben sich in den vergangenen Jahren digitalisiert. Wir speichern mehr auf elektronischen Geräten, erledigen mehr Aufgaben unseres täglichen Lebens im Internet. Es gibt heute unzählige Dienste und jeder Mensch hinterlässt permanent Spuren. Die Datensätze, die hier entstehen wecken viele Begehrlichkeiten, nicht nur bei staatlichen Institutionen, sondern auch bei Unternehmen. Die Daten werden zu Marktforschungszwecke und zur Erzeugung immer stärker personalisierter Angebote gespeichert und ausgewertet.

Viele schlagen als Antwort auf diese Bedrohung einen vollständigen oder zumindest teilweisen Rückzug aus dem digitalen Leben vor. Eine Forderung, die von puristischen Datenschützern allzu leicht erhoben wird und damit das Gegenteil erreicht. Kaum jemand ist heute noch bereit vollständig auf das Internet und Kommunikationsmittel wie Smartphones zu verzichten.

Es besteht aber auch die Möglichkeit durch gezielte Maßnahmen die eigene Datenspur zu minimieren und Daten effektiv und sicher zu schützen. Damit entgeht man zwar nicht jeder Überwachungsmaßnahme, erlangt aber zumindest teilweise die Kontrolle über die eigenen Daten zurück.

Leitfaden zum Einstieg


Häufig trägt man sich schon länger mit dem Thema Datensicherheit und Datenschutz herum. Die Flut der Informationen erschlägt einen jedoch und bei kritischer Selbstbetrachtung muss man festhalten, dass selbst auf [Mer]Curius inzwischen zahllos mehr oder minder gut verknüpfte Informationsstränge nebeneinander existieren. Hinzu kommen hunderte weitere Leitfäden und Hinweise im Internet und in Print-Publikationen. Der folgende Leitfaden soll - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - bei der ersten Orientierung helfen.

Leitfaden für den Einstieg

Warum Daten schützen?


"Ich habe doch nichts zu verbergen!" Dies ist die wohl häufigste Reaktion auf jede Ausweitung der Überwachung durch den Staat und die Unternehmen. Aus diesem Satz spricht einerseits die Resignation über die politischen Entscheidungsprozesse und die geringen Möglichkeiten des Einzelnen, aber vor allem steht dieser Satz für eine unglaubliche Naivität. Denn natürlich hat jeder von uns etwas zu verbergen.

 Warum das digitale Leben schützen?

  • Betriebssystem wählen

    Das Betriebssystem mit dem Desktoprechner, Notebooks und Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets betrieben werden, dient einerseits als Grundlage jeder weiteren Weiterlesen
  • Daten verschlüsseln

    Verschlüsselung von Daten ist eine der wichtigen Erstmaßnahmen um Datenabfluss zu vermeiden. Externe Festplatten oder Speichermedien kann man verlieren, Notebooks Weiterlesen
  • Kommunikation schützen

    Im Zuge der Digitalisierung haben sich auch die Kommunikations-Kanäle vervielfältigt. Videotelefonie, Instant Messenger, sowohl für den Desktop, als auch im Weiterlesen
  • Anonymisierung

    Anonymität gehört im Zeitalter von Werbetracking und Bestandsdatenabfragen der Vergangenheit an. Mit einigen speziellen Programmen wie TOR oder spezialisierten Systemen Weiterlesen
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