1. Synology NAS I: Die Entscheidung für ein Synology NAS
  2. Synology NAS II: Time Machine Sicherung
  3. Synology NAS III: Fernzugriff mit Let’s Encrypt Zertifikat
  4. Synology NAS IV: Kalender und Aufgaben synchronisieren
  5. Synology NAS V: WebDAV Zugriff
  6. Synology NAS VI: Adressbuch synchronisieren
  7. Synology NAS VII – Cloudspeicher (Drive) einrichten
  8. Synology NAS VIII – Freigegebene Ordner verschlüsseln
  9. Synology NAS IX: Backup mit Hyper Backup anlegen
  10. Synology NAS X: E-Mail Archiv auf der DiskStation
  11. Synology NAS XI: Notizen in der Notes Station
  12. Synology NAS XII – Contacts App für Adressbuchsynchronisation
  13. Synology NAS XIII – Schnappschüsse mit Snapshot Replication

Notizen will man gerne auf jedem Gerät dabei haben, je nach gespeicherten Informationen handelt es sich dabei aber um nichts was man einer Public Cloud anvertrauen möchte. Synology bietet für solche Zwecke mit der Notes Station eine adäquate Lösung.

Bei der Notes Station handelt es sich um eine Anwendung wie Drive oder der Kalender. Der Name deutet aber schon an, dass sie zu den Legacy-Anwendungen gehört. In einer Reihe mit abgekündigten bzw. ersetzten Sachen wie der Cloud Station. Die Notes Station wird aber noch gepflegt und ist nicht offiziell abgekündigt, weshalb – mangels Alternativen – ein Einsatz immer noch ratsam ist.

Nach der Installation kann man die Note-Station entweder direkt in der Übersicht des DSM aufrufen oder via Desktopanwendung, sowie natürlich den obligatorischen Apps für iOS und Android. Die Desktopanwendung steht für Linux, macOS und Windows zur Verfügung. Leider integriert sie sich optisch nicht sonderlich gut in die jeweilige Desktopumgebung.

Linux-Pakete bietet Synology nur für Distributionen mit DEB-Paketen. Arch-Nutzer können das AUR bemühen. Andere Distributionen werden nicht unterstützt und hier scheint es auch keine Möglichkeiten zur Umgehung zu geben.

Der Funktionsumfang ist ansonsten allerdings sehr gut. Es lassen sich Notizen vielfältig formatieren und in verschiedenen Notizbüchern anlegen. Die üblichen Ordnungsfunktionen wie Tags, Verknüpfungen mit Standorten etc. sind vorhanden. Die Notizbücher können bei Bedarf auch frei gegeben werden. Zusätzlich eignet sich das Programm als ToDo-Verwaltung. Hier macht sich aber die fehlende Desktopintegration bemerkbar, was sich bei Benachrichtigungen etc. äußert.

Zwischen Desktopanwendung und mobilen Apps herrscht Feature-Parität, was sehr schön zu sehen ist. Leider gibt es die Android App nur im Play Store, wodurch Anwender mit AOSP+F-Droid Kombinationen außen vor sind (oder sich die App über Umwege holen müssen).

Moin, meine Name ist Gerrit und ich betreibe diesen Blog seit 2014. Der Schutz der digitalen Identität, die einen immer größeren Raum unseres Ichs einnimmt ist mir ein Herzensanliegen, das ich versuche tagtäglich im Spannungsfeld digitaler Teilhabe und Sicherheit umzusetzen. Die Tipps, Anleitungen, Kommentare und Gedanken hier entspringen den alltäglichen Erfahrungen.

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