Das „Jahr des Linux Desktops“, also der endgültige Durchbruch ist je nachdem, wen man fragt, ständig oder nie. Es erscheinen aber hin und wieder lesenswerte Artikel zu dem Thema.

In diesem Blog kritisiere ich sehr oft die Wagenburgmentalität der Linux-Community, die jede Kritik als Angriff versteht und darüber die Diskussion verlernt hat. Verstärkt durch eine Presse, die vor allem Open Source-Hofberichtserstattung betreibt.

Umso mehr will ich natürlich auch darauf hinweisen, wenn dem mal nicht so ist. Auf GNU/Linux.ch – eine Seite, die ich übrigens sehr empfehlen möchte – ist ein sehr lesenswerter Kommentar zum Jahr des Linux Desktops erschienen.

Darin wird beschrieben, was gut läuft, was weniger gut läuft und wo es klemmt. Dazu gehören so Sachen wie fehlerfreie Upgrades, aber auch die Lösung des Einnahmeproblems.

Insbesondere werden vier Dinge identifiziert, die notwendig für den Durchbruch seien. Besonders zum Nachdenken brachte mich der Punkt, ob „Linux“ als Markenname nicht einfach inzwischen untauglich ist und es vielleicht neue Unternehmen als Frontrunner bräuchte.

Moin, meine Name ist Gerrit und ich betreibe diesen Blog seit 2014. Der Schutz der digitalen Identität, die einen immer größeren Raum unseres Ichs einnimmt ist mir ein Herzensanliegen, das ich versuche tagtäglich im Spannungsfeld digitaler Teilhabe und Sicherheit umzusetzen. Die Tipps, Anleitungen, Kommentare und Gedanken hier entspringen den alltäglichen Erfahrungen.

1 Ergänzung

  1. Der verlinkte Artikel kommt in meinen Augen zu dem Gesamtschluss: es bedarf eines großen Unternehmens mit ausreichend finanziellen Mitteln und entsprechender fester Marktstellung.

    Aber wenn ein großes Unternehmen das anpacken würde, dann wäre es der „Linux-Grassroot-Community-Bubble“ auch nicht recht…. wäre ja dann Kommerz 🙂

    Google hat mit ChromeOS genau das und es basiert auf Gentoo…aber das wird ja auch gerne abfällig als „kein richtiges Linux“ dargestellt.

    Aber genau sowas ist es doch, was Linux auf den Desktop bringen kann….

    Zudem wechselt ein Kunde/Firma ein Produkt nur dann, wenn es ein Problem löst oder einen Mehrwert bietet.

    Aus der breiten Masse wissen wir zur genüge, dass Datenschutz kein Argument ist. Auch OpenSource wird dieser Masse im Prinzip unbekannt sein.

    Also welches Problem(!) löst eine Linux-Distribution für den normalen Windows User?….keines!

    Welchen Mehrwert(!) bietet eine Linux-Distribution für den normalen Windows User?….keinen. Im Idealfall kann er nach einer Umlernphase exakt das selbe machen…wie vorher unter Windows…wow…

    Alle Mehrwerte und Probleme, die „wir“ als ITler oder IT-Affine sehen, die haben die normalen User schlicht nicht.

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