Datenschutz im digitalen Alltag

Damit Privates privat bleibt

Bild von dariolafelicia via pixabay / Lizenz: CC0 Creative Commons

openSUSE Leap - Problemloses Upgrade eines schlanken Systems

OpenSUSE Leap 15.0 ist nun seit einer Weile veröffentlicht (siehe: openSUSE Leap 15.0 im Test) und so langsam ist es an der Zeit die Systeme zu aktualisieren. Die bisherigen Upgrades waren nur Versionssprünge innerhalb des 42er-Leap-Zweiges und daher problemlos, umso gespannter konnte man daher sein, wie openSUSE sich bei einer Aktualisierung von einer Hauptversion zur nächsten schlägt.

Das System ist eine typische Office-Installation. Die Desktopumgebung ist MATE mit den üblichen zugehörigen Programmen. Hinzu kommen die üblichen Standardprogramme wie LibreOffice, Thunderbird und Firefox. Außerdem noch einige Programme aus dem GNOME-Umfeld wie z. B. Seahorse.

Eine grafische Update-Routine wie unter Ubuntu und den Derivaten gibt es nicht, aber die wenigen Handgriffe lassen sich auch problemlos in YaST oder der Konsole erledigen. Zuerst deaktiviert man etwaige Fremdquellen, sofern man überhaupt welche nutzt, dann aktualisiert man die Paketquellen auf die neueste Version. Dazu kann man im YaST-Modul Software-Repositories einfach im jeweiligen Pfad das "42.3" durch "15.0" ersetzen.

Anschließend führt man im Terminal das Update aus. Die grafische Paketverwaltung eignet sich dazu nicht!

# zypper dup

15.0 ist der reinen Versionslogik nach natürlich älter als 42.3, weshalb zypper einige Pakete in der Kategorie downgrade einordnet. Dabei handelt es sich aber natürlich selbstredend dennoch um ein Upgrade und es ist auch keine Benutzerinteraktion notwendig. Es werden dann noch einige Pakete entfernt und neue installiert, sowie zahlreiche Pakete ordnungsgemäß aktualisiert.

Im vorliegenden Fall konnten die Voreinstellungen komplett abgenickt werden. Nach Download und Aktualisierung noch ein Neustart und es begrüßt einen der MATE Desktop auf 15.0-Unterbau. Keine Fehler, keine Probleme.

Das Upgrade verlief derart problemfrei, dass es fast schon langweilig ist. Als nächstes kommt dann ein System mit KDE Plasma als Desktop. Man darf gespannt sein.


Bilder:

Einleitungs- und Beitragsbild von dariolafelicia via pixabay / Lizenz: CC0 Creative Commons

Tags: Linux, openSUSE, Leap

Die Kommentarfunktion auf [Mer]Curius soll allen interessierten Leserinnen und Lesern einen Austausch ermöglichen. Kritische Meinungen zum Artikel selbst oder anderen Kommentaren sind ausdrücklich erwünscht. Gleichwohl werden Kommentare vor ihrer Veröffentlichung geprüft. Sie erscheinen daher nicht im unmittelbaren Anschluss nach dem Verfassen.


Die Angabe einer E-Mail Adresse ist optional und lediglich notwendig, wenn ein Abonnement zukünftiger Kommentare gewünscht ist.


Informationen zu verarbeiteten personenbezogenen Daten entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung. Mit dem Verfassen eines Kommentars akzeptieren Sie diese Datenschutzbedingungen.

Lade Kommentar... Das Kommentar wird neu geladen in 00:00.

Verfasse den ersten Kommentar.

Schreibe etwas...
Sie sind Gast
oder als Gast schreiben
  • Betriebssystem wählen

    Das Betriebssystem mit dem Desktoprechner, Notebooks und Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets betrieben werden, dient einerseits als Grundlage jeder weiteren Weiterlesen
  • Daten verschlüsseln

    Verschlüsselung von Daten ist eine der wichtigen Erstmaßnahmen um Datenabfluss zu vermeiden. Externe Festplatten oder Speichermedien kann man verlieren, Notebooks Weiterlesen
  • Kommunikation schützen

    Im Zuge der Digitalisierung haben sich auch die Kommunikations-Kanäle vervielfältigt. Videotelefonie, Instant Messenger, sowohl für den Desktop, als auch im Weiterlesen
  • Anonymisierung

    Anonymität gehört im Zeitalter von Werbetracking und Bestandsdatenabfragen der Vergangenheit an. Mit einigen speziellen Programmen wie TOR oder spezialisierten Systemen Weiterlesen
  • 1