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Ubuntu Derivate / Desktopumgebungen - Eine subjektive Übersicht

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Ubuntu verfügt inzwischen neben der Hauptversion, die ab der kommenden Version 17.10 wieder mit GNOME ausgestattet sein wird, über fünf Derivate. Die bereits etablierten Kubuntu, Xubuntu und Lubuntu, sowie die beiden relativen Neuzugänge Ubuntu MATE und Ubuntu Budgie. Für den Anwender bedeutet das neben den Vorzügen der absoluten Wahlfreiheit, leider auch die Notwendigkeit sich für ein Derivat zu entscheiden. Lediglich in speziellen Nutzungsfällen macht die parallele Nutzung mehrere Desktopumgebungen wirklich Sinn.

TrueOS mit Lumina Desktop ausprobiert

TrueOS (vormals PC-BSD) will im übertragenen Sinn das Ubuntu der BSD-Welt sein. Ein einfach zu installierendes Desktop-Betriebssystem, das dem potenziellen Benutzer einen möglichst leichten Einstieg ermöglicht. Hinter TrueOS steht iXsystems von denen auch FreeNAS stammt. Standardmäßig setzt TrueOS auf die Desktop-Eigentwicklung Lumina, die genau wie KDE Plasma auf Qt 5 als Toolkit setzt.

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Limitationen freier Software - OOXML in Libreoffice und Pages

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LibreOffice ist möglicherweise das Aushängeschild freier Software schlechthin. Während Linux immer noch ein Nischendasein fristet, nutzen subjektiv ziemlich viele Menschen OpenOffice oder LibreOffice und die Verbreitung von Dateien mit dem entsprechenden Dateiformat OASIS ist recht hoch. So hoch, dass Microsoft Office die Dateien seit einigen Jahren lesen und schreiben kann - subjektiv auch ziemlich fehlerfrei. Umgekehrt sieht das leider deutlich schlechter aus, schlechter auch als bei der Konkurrenz wie z.B. Apple.

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Enpass - Ein Passwortmanager für alle Systeme

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Vor einigen Tagen wurde hier das Thema Passwortmanager behandelt mit einer deutlichen Präferenz für KeePass in seinen diversen Inkarnationen. In einer Mail erhielt ich anschließend einen Hinweis auf Enpass. Dieser Manager erhält seit geraumer Zeit viel Aufmerksamkeit in den technikbezogenen Onlinemedien und weckte daher dann doch meine Neugier

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Kommentar: Minorveröffentlichungen im LTS-Bereich verkürzen nicht die Supportdauer

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Vor kurzem hat das openSUSE-Projekt eine neue Minorversion seiner LTS-Variante Leap herausgegeben. In den Kommentarspalten beschweren sich Endanwender (die lieber dutzende inhaltsgleiche Kommentare verfassen, als einmal vernünftig zu recherchieren) über die vermeintlich verkürzte Supportdauer im Vergleich zum herkömmlichen openSUSE früherer Jahre. Befeuert wird dies durch eine niveaulose Linux-Medienlandschaft, in der mehrheitlich Pressemeldungen abgeschrieben und Klickzahlen generiert werden. Neue Version hier, super-duper Test dort. Manchmal fraglich ob der Redakteur überhaupt schon über die Installation von Ubuntu hinaus ist

Bild: openSUSE Leap Desktop Screenshot

openSUSE Leap 42.3 im Test

Bild: openSUSE Leap Desktop Screenshot

Gestern wurde das neueste Wartungsupdate von openSUSE Leap 42.3 veröffentlicht. Den Zeitplan hatte man wohl ein bisschen vorverlegt um mit SLE Schritt zu halten, da Leap-Versionen eigentlich im Jahrestakt geplant waren und man die letzte Version 42.2 erst im vergangenen November veröffentlichte. Die Version 42.2 ist somit eine Aktualisierungsversion des LTS-Zweiges. Bedingt durch den Charakter als Minorversion sind keine größeren Änderungen zu erwarten, sondern vor allem Produktpflege im Detail.

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Kommentar: Warum ownCloud statt Nextcloud?

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Eine eigene Cloud ist abgesehen von gar keiner Cloud die sicherste Alternative. Vorbei sind aber die Zeiten, da man hier nur zu einem Anbieter greifen konnte. Neben Spezialisten wie Seafile oder Pydio dominieren hier vor allem die beiden Konkurrenten ownCloud und Nextcloud. Letzteres ist dabei das Ergebnis einer Abspaltung durch Teile der Community und des Gründerteams von ownCloud, weil man mit der Entwicklung unzufrieden war.

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Passwortmanager

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Passwortmanager sollten zur Grundausstattung jedes digital tätigen Menschen gehören. Das Prinzip der meisten Passwortmanager ist einfach. Mittels eines zentralen Passworts, das man sich merken muss, lässt sich eine Datenbank entschlüsseln, in der die individuellen Passwörter für zahllose Dienste hinterlegt sind. Dadurch kann man einerseits sehr komplexe Passwörter nutzen und andererseits für jeden Dienst ein eigenes anlegen. Hierdurch minimieren sich die Risiken, die entstehen, wenn ein einzelner Dienst geknackt wurde.

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Kommentar: Unterstützung bei vielen Linux-Distributionen nur heiße Luft

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In KMail gibt es zur Zeit eine ärgerliche Sicherheitslücke (Schwerer Bug in KMail - Test für die Distributionen). Sowas kommt vor, Code ist nie perfekt und mancher Fehler kann gravierende Auswirkungen haben. Die Sicherheitslücke gehört nicht zu den wirklich schwerwiegenden Fehlern, ist aber auch nicht ganz belanglos. Kurz gesagt kann es unter bestimmten Umständen dazu kommen, dass E-Mails - entgegen der Annahme des Verfassers - unverschlüsselt versendet werden.

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Schwerer Bug in KMail - Test für die Distributionen

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In KMail klaffte seit Jahren eine schwere Lücke. Wie Pro-Linux heute berichtete führte die Lücke mit der katalogisierten Bezeichnung CVE-2017-9604 zu einer unbeabsichtigten unverschlüsselten Übertragung. Mit "Send later" markierte Nachrichten übersandte KMail unverschlüsselt, dem Anwender suggerierte es jedoch, diese würden mittels OpenPGP verschlüsselt. Aufgrund der sensiblen Platzierung im Verschlüsselungs-Kontext ein heftiger Fauxpas - aber so etwas kann passieren. Software ist nie fehlerfrei!

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[Mer]Curius bietet Informationen zur technischen Dimension des Datenschutz im digitalen Bereich. Neben permanent aktualisierten Artikeln zu Betriebssystemen, Verschlüsselung und Kommunikationsabsicherung werden im Blog aktuelle Trends präsentiert und kommentiert.

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