Eine Meldung aus der Kategorie „Nicht-Meldung“. Apple gibt die Nutzer der Funktion „E-Mail verbergen“ an die Strafverfolgungsbehörden weiter.
Darüber berichteten Heise und andere vor einiger Zeit.
Wie immer sind solche Meldungen ein beliebtes Mittel, um US-Konzerne an den Pranger zu stellen, weil sie mit dem noch „böseren” FBI kooperieren. Warum ist die Meldung trotzdem irrelevant? E-Mail-Verbergen ist keine Sicherheitsfunktion. Sie dient lediglich dazu, meine E-Mail-Adresse vor Datensammlern zu schützen. Wer glaubt, damit ungestraft Drohmails versenden zu können, hat sich halt den falschen Dienst gesucht. Das ist genau dieselbe Thematik wie bei Tor vs. VPN.
Der Dienst lässt sich trotzdem weiterhin gut nutzen, sofern es einem nur darum geht, dass kein Newsletter-Betreiber eine reale E-Mail-Adresse in den Datenpool bekommt. Insofern ist der Dienst weder kompromittiert, noch hat Apple irgendwelche Versprechen nicht gehalten.