OpenSUSE Leap 15.0 ist nun seit einer Weile veröffentlicht (siehe: openSUSE Leap 15.0 im Test) und so langsam ist es an der Zeit die Systeme zu aktualisieren. Die bisherigen Upgrades waren nur Versionssprünge innerhalb des 42er-Leap-Zweiges und daher problemlos, umso gespannter konnte man daher sein, wie openSUSE sich bei einer Aktualisierung von einer Hauptversion zur nächsten schlägt.

Das System ist eine typische Office-Installation. Die Desktopumgebung ist MATE mit den üblichen zugehörigen Programmen. Hinzu kommen die üblichen Standardprogramme wie LibreOffice, Thunderbird und Firefox. Außerdem noch einige Programme aus dem GNOME-Umfeld wie z. B. Seahorse.

Eine grafische Update-Routine wie unter Ubuntu und den Derivaten gibt es nicht, aber die wenigen Handgriffe lassen sich auch problemlos in YaST oder der Konsole erledigen. Zuerst deaktiviert man etwaige Fremdquellen, sofern man überhaupt welche nutzt, dann aktualisiert man die Paketquellen auf die neueste Version. Dazu kann man im YaST-Modul Software-Repositories einfach im jeweiligen Pfad das „42.3“ durch „15.0“ ersetzen.

Anschließend führt man im Terminal das Update aus. Die grafische Paketverwaltung eignet sich dazu nicht!

# zypper dup

15.0 ist der reinen Versionslogik nach natürlich älter als 42.3, weshalb zypper einige Pakete in der Kategorie downgrade einordnet. Dabei handelt es sich aber natürlich selbstredend dennoch um ein Upgrade und es ist auch keine Benutzerinteraktion notwendig. Es werden dann noch einige Pakete entfernt und neue installiert, sowie zahlreiche Pakete ordnungsgemäß aktualisiert.

Im vorliegenden Fall konnten die Voreinstellungen komplett abgenickt werden. Nach Download und Aktualisierung noch ein Neustart und es begrüßt einen der MATE Desktop auf 15.0-Unterbau. Keine Fehler, keine Probleme.

Das Upgrade verlief derart problemfrei, dass es fast schon langweilig ist. Als nächstes kommt dann ein System mit KDE Plasma als Desktop. Man darf gespannt sein.

Gerrit
Moin, meine Name ist Gerrit und ich betreibe diesen Blog seit 2014. Der Schutz der digitalen Identität, die einen immer größeren Raum unseres Ichs einnimmt ist mir ein Herzensanliegen, das ich versuche tagtäglich im Spannungsfeld digitaler Teilhabe und Sicherheit umzusetzen. Die Tipps, Anleitungen, Kommentare und Gedanken hier entspringen den alltäglichen Erfahrungen.

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