Datenschutz im digitalen Alltag

Damit Privates privat bleibt

Verschlüsselung aller gespeicherten E-Mails nun bei Posteo möglich

Symbolbild "E-Mail Sicherheit"

Posteo arbeitet bereits seit einiger Zeit an zusätzlichen Sicherheitsfunktionen für seine Kunden. Im Februar aktivierte man die Möglichkeit die eigenen Mails beim Eintreffen mittels des eigenen PGP Schlüssels zu verschlüsseln. Man verwies aber damals bereits auf neue Verschlüsselungsoptionen, die bald verfügbar sein sollten. Das war nicht zu viel versprochen. Am 09. April begann der Rollout des neuen Krypto-Mailspeichers. Leider hat dieser mein Konto noch nicht erreicht, weshalb ein eigener Erfahrungsbericht aussteht.

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Linux auf dem Lenovo IdeaPad 330p

Symbolbild "Laptop"

Die Laufzeit von Hardware verlängert sich seit einigen Jahren spürbar und das sehr zum Leidwesen der Hersteller. Der technische Fortschritt ist – abgesehen von den Hardcore-Gamern und Menschen die berufsbedingt viel Rechenleistung brauchen – nicht mehr so spürbar und die Anforderungen an Notebooks und PC’s sind in Zeiten von Smartphones und Tablets auch eher rückläufig. Alle paar Jahre braucht der Mensch aber doch mal ein neues Gerät – und sei es nur weil das alte plötzlich die Grätsche macht.

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Mythen I: Desktopumgebungen

Symbolbild "Desktop"

Die Linux-Welt ist voller, teils liebevoll gepflegter Mythen. In den Kommentarspalten der großen Nachrichtenportale dürfen diese weiter publiziert und damit am Leben erhalten werden. Teilweise liegt das auch daran, dass bei Linux jeder seine eigene Wahrheit ungestört von Daten und Fakten pflegen kann. Denn diese sind bei den Distributionen eher Mangelware. Während die großen Webstatistiksammler Betriebssysteme und Browser tracken und man somit auf dem Gebiet eine ungefähre Schätzung der Verteilung hat, liegen andere Zahlen im Nebel des (Kommentarspalten-)Krieges.

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PPA-Archive ersetzen keine richtigen Backports

Symbolbild "Fragezeichen"

Kürzlich musste ich einen PC mit Debian ausstatten. Zwar haben Debian und ich seit letztem Jahr unsere Differenzen aber manchmal bietet halt nur Debian das was man gerade benötigt – insbesondere wenn es sich dabei um besonders alte Versionen handelt. In meinem Fall war das der X-Server nicht neuer als Version 1.12, da in dem Computer eine sehr betagte NVIDIA Grafikkarte arbeitet, die den 96er-Legacy Treiber benötigt, der nur bis Version 1.12 funktioniert. Nouveau bringt das System leider eher zum flattern flackern als zum fliegen. Normalerweise nehme ich für solche Dinosaurier gerne CentOS 6, da es den Wartungsaufwand minimiert und GNOME 2 eine sehr ressourcensparende Oberfläche war. Leider hält RedHat zwar den Kernel stabil, aber der X-Server wird bei jedem Minorupdate aktualisiert. Der 96er Treiber hatte also irgendwann aufgehört zu funktionieren. Auch eine interessante Definition von Stable, aber das soll hier nicht das Thema sein.

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openSUSE 13.2 im Langzeittest

Symbolbild "Entwicklung"

Testberichte gibt es beim Erscheinen neuer Linuxdistributionsversionen wie Sand am Meer. Meistens zieht der Blogger oder Redakteur schnell eine VM auf und lässt die Installation durchlaufen um danach ein paar Versionsnummern und eine subjektive Nutzungserfahrung in den Artikel zu schreiben. Sowas habe ich hier natürlich auch schon fabriziert. Die Stärken und Schwächen einer Distribution sieht man jedoch oft erst im Langzeittest (zumindest über eine Woche) auf realer Hardware. OpenSUSE 13.2 läuft nun seit fast 4 Wochen auf mehreren Systemen und es ist Zeit eine kurze Zwischenbilanz zu ziehen. Oberflächlich ähneln sich viele Distributionen, zumal wenn man immer auf dieselbe Desktopumgebung zurückgreift. Unter der Haube zeigen sich aber die Unterschiede – vor allem, wenn man sehr lange nur Debian und seine Derivate eingesetzt hat.

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Papierloses Büro mit Linux

Symbolbild "Scanner"

Das so genannte papierlose Büro ist der nächste heiße Trend seit Jahren, damit hat es was mit Linux auf dem Desktop gemein. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich im Beamtenland Deutschland flächendeckend durchsetzt, kann man wohl auch mit den Chancen von Linux auf dem Desktop vergleichen. Leider kann man auch nicht jedes Dokument scannen und wegschmeißen, einiges muss man in Papierform aufbewahren. Vieles aber auch nicht, weshalb mein Technik-Vorsatz für das Jahr 2015 die Umstellung auf weitestgehend papierlosen Bürobetrieb ist.

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Literaturverwaltung und Linux - Synchronisation, Datenschutz und Programme

Symbolbild "Bücher"

Wenn das Thema auf Literaturverwaltung & Co kommt, kann man eigentlich nur vom Einsatz von Linux abraten. Literaturverwaltung, Wissensmangement und alles was damit zusammen hängt gehört nicht zu den Stärken des Linux-Desktops. Man muss schon enorme anderweitige Vorteile durch den Einsatz von Linux erzielen, damit man die Abstriche in diesem Bereich in Kauf nimmt. Die beiden großen Platzhirsche des Bereiches, EndNote und Citavi, lassen sich nicht unter Linux einsetzen. Für Citavi gibt es zwar eine Wine-Lösung, basierend auf der älteren Version 3.x, aber das kann je nach Wine- und/oder Citavi Update auch wieder nicht funktionieren. Ein Zustand, der bei langfristigen Projekten nicht in Frage kommt. Zumal man sich von einer Lösung abhängig macht, da der Im- und Export der Daten immer verlustbehaftet ist.

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openSUSE 13.2 im Test

Symbolbild "Entwicklung"

Früher™ war der Release einer neuen Version von SUSE Linux / openSUSE eines der wichtigsten Ereignisse im Linux Kalendarium. Spätestens seit Ubuntu in der Öffentlichkeit synonym für Linux auf dem Desktop verwendet wird, hat die Distribution mit dem sympathischen Chamäleon als Logo die Position des Marktführers bei den benutzerfreundlichen Distributionen räumen müssen. Dennoch ist openSUSE gerade für KDE-Nutzer eine wichtige Distribution mit eine ganz eigenen Profil, deren Release einen Test verdient.

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Sailfish OS auf dem Nexus 4 ausprobiert

Symbolbild "Entwicklung"

Android ist zwar ein Open Source Projekt, aber dennoch weitestgehend an Google gebunden. Zwar lässt es sich mit einigen Handgriffen “entgoogeln”, aber dabei verzichtet man nicht nur auf den Playstore, sondern auch auf einige immanent wichtige Funktionen. Beispielsweise setzen viele Apps die Play Services für die Ortung voraus, selbst wenn GPS ordnungsgemäß funktioniert. Mittelfristig fokussiert sich Google zudem auf seine proprietären Apps und das AOSP Projekt kann sich um den Rest kümmern.

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Über [Mer]Curius

Immer größere Teile unseres Lebens haben sich in den vergangenen Jahren digitalisiert. Es gibt heute unzählige Dienste und jeder Mensch hinterlässt permanent Spuren. Die Datensätze, die hier entstehen wecken viele Begehrlichkeiten. Es besteht aber auch die Möglichkeit durch gezielte Maßnahmen die eigene Datenspur zu minimieren und Daten effektiv und sicher zu schützen. Damit entgeht man zwar nicht jeder Überwachungsmaßnahme, erlangt aber zumindest teilweise die Kontrolle über die eigenen Daten zurück.

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