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Zwischenruf: Was fehlt bei Linux

In regelmäßigen Abständen muss ich leider in den Kommentaren lesen ich würde Linux schlecht machen, umgangsprachlich formuliert also "bashen" etc. pp. Dieser Tage gibt es bei Pro Linux eine Umfrage was bei Linux alles fehlt. Die Diskussion dazu ist - Stand Samstag, 12.01.19 - noch nicht abgeglitten und bringt eine lange Liste an Produkten.

Grob zusammen gefasst werden bei Pro-Linux folgende Bereiche genannt:

  1. CAD
  2. PDF Editor auf Acrobat Niveau
  3. Eine Alternative zu LibreOffice auf MS Office Niveau
  4. Steuererklärung (WISO & Co)
  5. Ausgereifte Programme im Bereich "Scannen"
  6. Texterkennung / OCR
  7. Spracherkennung
  8. Sonstiges (SMS-Versand, GUI für Git, Skype Client usw. usf)

Einige Punkte mögen strittig sein, viele blieben bisher weitestgehend unwidersprochen. In den Bereichen, in denen ich mich selber auskenne muss ich zudem konstatieren, dass die dortigen "Widerlegungen" keine brauchbaren Alternativen enthielten, sondern scheinbar vor allem einen Widerspruch formulieren wollten.

Das ist eine ziemlich bittere Liste, wenn man bedenkt, dass Linux seit über 10 Jahren als reife Alternative zu den proprietären Systemen Windows und macOS angepriesen wird. Einige, aber eben nicht alle genannten Produkte sind in einer kommerziellen Nische angesiedelt. Besonders problematisch ist, dass zu den seit vielen Jahren bestehenden Problemen (Office, Scannen, CAD) nun neue hinzukommen (OCR, Spracherkennung etc.).

Linux hat sehr viele Stärken und es ist beeindruckend was eine freie Entwicklergemeinde über viele Jahre erschaffen hat. Linux hat aber auch Schwächen - und das nicht zu knapp. Insbesondere wenn man mal das Linux Ökosystem verlässt und sieht wo die Konkurrenz in manchen Bereichen steht wird einem das klar.

Das ist kein "bashen", das ist Kritik.


Bilder:
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Tags: Linux

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    protree · Vor 6 Tagen
    Tipp fürs Scannen: NAPS2 (Open Source, Mono-Basis) unterstützt in seiner aktuellen Beta Linux (https://www.naps2.com/download.html). Habe es unter Linux nicht getestet, benutze es aber seit Jahren unter Windows. Bietet PDF-Scan, grundlegende Bearbeitung und Sortierung gescannter Seiten, OCR und mehr. Kann ich sehr empfehlen.
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    Simon · Vor 6 Tagen
    Die Liste kann ich gut nachvollziehen. Ich vermute aber, dass für mindestens die Hälfte der Anwendungen mittelfristig eine Browserlösung als mögliches Substitut bereitsteht - bevor es native Anwendungen dafür gäbe ;) Ob das nun vorteilhaft(er) ist, muss wohl jeder selbst entscheiden.
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    Thomas_S · Vor 6 Tagen
    "Das ist eine ziemlich bittere Liste, wenn man bedenkt, dass Linux seit über 10 Jahren als reife Alternative zu den proprietären Systemen Windows und macOS angepriesen wird. "

    Das ist eine viel wiederholte Aussage, die aber nur sehr begrenzt stimmt und eher ein Strohmann-Argument ist. Die meisten Linux-Nutzer, die ich kenne, preisen das Betriebssystem nicht als "reife Alternative" an. Das gleiche gilt für die Herausgeber von Linux-Distributionen. So gut wie niemand behauptet, dass man mit Linux (fast) alle denkbaren Aufgaben genauso gut erledigen kann, wie mit proprietären Betriebssystemen. Es ist aber richtig, dass man sehr viele altägliche Aufgaben mit Linuxsystemen wunderbar erledigen kann. Für sehr viele Nutzer reicht das Softwareangebot unter Linux für alle Aufgaben aus. Andere haben noch ein Windows- oder macOS zur Verfügung (Zweitrechner, Dualboot, VM). Und es gibt Dinge, die man mit FOSS tun kann, die mit proprietären Systemen nicht möglich sind. Damit meine ich nich "Killer-Features" bestimmter Software, sondern Möglichkeiten der Konfiguration, Intergration und Veränderung.

    Ich finde diese "Linux kann dies oder das nicht"-Diskussionen mittlerweile nur ärgerlich. Jeder soll nutzen, was sie oder er möchte. Ich persönlich nehme für die gebotenen großartigen Möglichkeiten unter Linux gern, die eine oder andere "Unbequemlichkeit" in Kauf. Wenn ich eine bestimmte proprietäre Funktionalität unbedingt brauche, benutze ich halt Windows.
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      Gerrit
      • Administrator
      · Vor 6 Tagen
      Und woher sollen die Projekte oder Einzelentwickler dann wissen, was Benutzern fehlt, wenn diese es am besten niemals äußern sollen?
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      Lisufa · Vor 6 Tagen
      So sehe ich das auch. Ich bin seit erscheinen von SuSE 9.1 dabei. Ausschließlich Linux Systeme. Ich hab über die Jahre vieles kommen und gehen sehen, auch derartige Blogs samt Kommentare. Es ist immer das selbe. Es kommt ein Proprietärer Kram als Trend, dann kommen die Nutzer die Hurra rufen, dann wollen weil es Geld kostet alles umsonst, und meckern dann wenn es bei Linux nicht geht. Nur vergessen die das es in der Linux Welt meist keinen gibt der das alles Bezahlt was in bei Großkopfeten die Windows oder Mac geht. Alle wollen alles, nur keiner macht mit oder geht gar voran. Bin weiß Gott kein Fan von Canonical. Aber die sind ein Paradebeispiel dafür wie es läuft. Solange der Shuffleworth alles bezahlt und den Nutzern nach der Nase tut, ist das Großartig. Dann schlägt er eine Richtung ein um Ubuntu auf Handy, Tablet und dergleichen Firlefanz zu bringen, stehen die Meckerheinis in Schlange. Zu alledem findet der keine verlässlichen Partner um in Produktion zu gehen, bekommt der wieder die Prügel was alle falsch ist. Das der dann irgendwann her geht und den Laden verkloppen will und sich abseilt ist verständlich. Mein Hochachtung dafür, das der es überhaupt so lange versucht hat …

      Ich nutze für alles Linux Betriebssysteme … Steuererklärung geht mit Elster, Office geht ebenso gut wie verbinden mit Handys und was weiß ich noch. Bisher ist das einzige Hemmnis ein Upgrade/Update mit Garmins Navi. Und das ist die Schuld von Garmins Klitsche, denn für Mac und Win bieten die Zugangssoftware auch an, nur eben für Linux Distris nicht. Da ich bei Garmin blechen muss, sind die auch dran mir Zugang zu geben für "Lebenslange" Kartenupdates. Welches System dafür als Host herhalten muss ist mein Sache … Da es anders nicht geht, nutze ich für diese Ausnahme eben Töchterchens Win … Schwer, aber damit kann ich leben.


      Schönes WE euch allen, und nicht vergessen -OpenSource öffnet die Welt, ClosedSource verschließt sie.
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      gemue · Vor 6 Tagen
      Thomas_S: Wie wahr!
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    Prov94 · Vor 6 Tagen
    Für CAD gibt, abgespeckt KiCAD
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    noisefloor · Vor 6 Tagen
    Ein paar subjektive Anmerkungen dazu:

    Office: Kann ich so nicht wirklich nachvollziehen. Ja, ich finde auch die Benutzeroberfläche von MS Office besser, aber de-facto bekomme ich das, was ich mit Textverarbeitung, Tabellenkalku und Präsentationsprogramm im Büro und zu Hause mache, auch gut mit LibreOffice (oder der Google Office Suite im Web) hin.

    CAD: IMHO richtet sich die Auswahl des CAD Programms nach der Funktionalität des selbigen, nicht nach dem darunter liegenden Betriebssystem. Außerdem sind die meisten, professionellen CAD-Programme so teuer, dass es echt keine Rolle spielt, ob man noch 100.- Euro für eine MS Win Lizenz ausgibt oder nicht.

    Steuererklärung: +1. Elster war (bzw ist) einer der sehr wenigen Gründe, warum ich noch ein Windows neben Ubuntu auf der Platte habe.

    Spracherkennung: Amazon, Google & Co haben hunderte bis tausende Entwickler an deren Spracherkennungssystemen arbeiten. IMHO ist das was, was jenseits dessen ist, was die OSS Community stemmen kann.

    GUI für Git: Braucht man das? Gibt es so was für Windows? Wenn ja dann aber wahrscheinlich nur, weil die Standard Kommandozeile von Win so sch.... ist ;-)
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    noisefloor · Vor 6 Tagen
    Also wenn mit CAD alternativen zu Inventor, SolidWorks, SolidEdge & Co gemeint sind, dann gibt es für Linux da wirklich nichts.
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      ziegelesch · Vor 6 Tagen
      Naja, bei FreeCAD tut sich in letzter Zeit einiges, checkt mal
      https://www.youtube.com/watch?v=7iLOaL9z59k . Für "Heimanwender" sicherlich schon mehr als ausreichend...
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        Bobo · Vor 6 Tagen
        Pro/engineer Wildfire 3 gab's Mal, wurde aber wieder eingestellt. Sehe das Fehlen von professioneller proprietärer CAD Software aber nicht wirklich als große Lücke an, da schaut's auf dem Mac fast ähnlich mau aus (catia, NX etc)
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    Alter Sack · Vor 6 Tagen
    Abgedroschen, aber mir fehlt tatsächlich nichts so wirklich, dass ich über einen OS Wechsel nachdenken würde. Ich habe mich mit Suse 6.x damals auf Linux eingelassen und meinen Workflow darauf abgestimmt. Office, was ich immer mal wieder brauche, lief lange über OpenOffice und wurde dann auf LibreOffice umgestellt. Mails über Evolution. Browser über FF oder Chrome, wenn nötig. Meine Drucker/Scanner Kombis liefen in all den Jahren immer ootb mit hplip.

    Da bleibt keine Lücke. Ich fotografiere recht viel mit einer DSLR und selbst da komme ich prima mit Gimp und Konsorten zurecht. SD Karte in den Rechner, rüberziehen, fertig. Klar, Lösungen wie Lightroom oder Aperture mögen einfach im Handling sein, aber brauche ich das? Nein. Selbst XNViewMP kann eine Menge wenn man sich reinfummelt in das Handling. Ich achte beim Kauf von HW mittlerweile auch nicht mehr sonderlich auf die passende Unterstützung, das war vor 10 Jahren mal anders. Umgehe lediglich NVidia komplett, der Rest war bisher immer unproblematisch. Viele Jahre Thinkpads, mittlerweile arbeite ich mit HP Rechnern, keine Probleme, null. Alles ootb.

    Auf die Eingangsfrage zurückkommend: Was fehlt bei Linux? Mir persönlich: Nichts.
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    Joegge · Vor 6 Tagen
    Scanner: Vuescan
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    Reikow · Vor 5 Tagen
    "Eine Alternative zu LibreOffice auf MS Office Niveau"

    Es gibt Mega viele alternativen zu LibreOffice die durchaus mit MS Office mithalten kann. zb. WPS Office (https://www.wps.com), SoftMaker FreeOffice (mit Einschränkungen). Darüber hinaus kann man heute ja auch MS Office, google docs, ... im web nutzen. Sehe da kein Problem.

    Zu denn punkten "CAD", "Spracherkennung", "Texterkennung / OCR" oder "SMS-Versand, GUI für Git, Skype Client usw. usf" sehe ich jetzt weder einen Mehrwert noch einen "normal" Nutzer der das wirklich braucht. Es sind eher Nischen User. Dennoch bei Git geht man eigentlich über denn Text Bearbeiter (zb. Intellij).

    Ein großes Problem ist in der Tat eine alternative zu Adobe Photoshop und dem PDF bearbeiter/creator zu finden. Doch auch hier werden immer mehr Lösungen Richtung web umgestellt.
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    Mike · Vor 5 Tagen
    Wenn ich mir die Liste so durchlese, fehlt mir besonders ein PDF Tool mit der Leistungsfähigkeit von Adobe-Prof.! Ich komme zwar mit den Einzelkomponenten unter Linux klar, aber ein Tool mit einer GUI wäre hier schon ein echter Fortschritt. Die Freeware von MasterPDF funktioniert einfach nicht vernünftig.
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    jupp · Vor 5 Tagen
    Als CAD Software gibt es doch Varicad
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    Schaedeldx · Vor 5 Tagen
    Ich kann es nicht nachvollziehen, dass sich die Leute nicht mehr mit den Themen auseinandersetzen.
    Sie sind einfach zu bequem geworden.
    Scanfunktionen unter Linux sind seit Ubuntu 16 super geworden. Und zwar nicht nur in Ubuntu, dies stellt hier nur einen Stellvertreter dar. FreeCAD ist mittlerweile Hammer, nur für die meisten zuuu heftig. Da gibt es mit Sketchup oder tinkercad für die meisten einfachere Online-Tools. LibreOffice klappt für 99 Prozent der Aufgaben super. Wird nur durch die Microsoft-Maschinerie kaputt geredet. Wer Office wirklich brauch, kann googeln. Es funktioniert nämlich super mit Wine und Konsorten. PDF? Was genau braucht man, was nicht mit kostenlosen Tools geht? Wenig, und normalerweise gibt es einen alternativen Prozess. Man ist nur zu bequem.
    Photoshop - Alternative? Okay, da sieht es fast mau aus. Aber wenn man ein bisschen Zeit investiert, kann man mit gimp manche Sachen schneller machen, manche umständlicher.
    Nachdem Microsoft das eigentlich tolle Windows 10 durch die Zwangsupdates, die meist zur falschen Zeit installiert werden und leider häufig Fehler aufweisen, kaputt gemacht hat, bemerke ich, dass ich kein Windows brauche und nach ein bisschen Einarbeitung die Zeit wieder drin habe, die ich beim Warten in Windows verloren habe.
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    ~sumpfsuppe · Vor 5 Tagen
    Schon wieder so eine schnöde Kritik an Linux. Vielleicht sollte man alternativ mal anfangen, im der selben Schlagzahl und in ähnlichem Stil Kritik an Fahrrädern zu formulieren. Da stecken immerhin 200 Jahre Entwicklungsarbeit drin und trotzdem:

    1.) Keine Zulassung für die Autobahn, d.h. effizientes Reisen unmöglich
    2.) Ohne teuren Elektromotor kommt man total schnell ins Schwitzen
    3.) Keine Airbags, also ganz schön gefährlich
    4.) Kaum Stauraum, für den Wocheneinkauf einer Familie nicht zu gebrauchen
    5.) Ganz zu schweigen von der begrenzten Passagierzahl

    Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Und trotzdem: Irgendwas Gutes muss doch an diesen klapprigen Scheißdingern dran sein?!?
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      NichtAutor · Vor 5 Tagen
      Der Autor ist einer dieser Menschen, die Linux Distributionen nicht begreifen.
      Aber meckern und weinen kann ja bekanntlich jeder.
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    Stefan · Vor 5 Tagen
    Ich nutze Linux seit (keine Ahnung wann) Kernel 0.99.14. War wohl Slackware damals, 40 Disketten ohne Quellen ;-)

    Es hat eigentlich (fast) immer alles funktioniert. Gut, der OKIpage als ausgewiesener Windows-Drucker war schwer zur Zusammenarbeit zu bewegen. Hat aber funktioniert. Nur der Fingerprintsensor im Travelmate verweigert den Dienst - wird aber nicht gebraucht ;-)

    In Sachen Software ist das Angebot so groß, ich würde die Punkte 5-8 der obigen Liste glatt als "seit Jahren verfügbar" ansehen. Ob man den Acrobat wirklich braucht? Ich habe ihn die ganzen Jahre nie vermisst.

    Was mich aber doch nachdenklich macht ist die Forderung nach einer "Alternative zu LibreOffice auf MS Office Niveau". What?? Eine derart benutzerunfreundliche Software ohne gescheites Menü, die Dialoge in jedem Programm anders und zum Teil unlogisch - da lobe ich mir LibreOffice oder OpenOffice, mit denen ist man definitiv produktiver!
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    Dirk · Vor 5 Tagen
    Kann Stefan nur zustimmen. Betreue ca 12 Kunden (hauptsächlich Arztpraxen) seit dem Jahr 2000 ... Denen fehlt gar nichts. Halte den Artikelverfasser für nicht qualifiziert. System ist deutlich einfacher administriert, sicherer und schneller. Letzteres vor allem weil kein Virenscanner stört. CAD, respektive GIS (geographische Information) ist stark im OS Bereich, stärker als unter Windows. Und wenn Libreoffice nicht reicht, dann befindet man sich in Abhängigkeit von closed source Software, meist im öffentlichen Dienst. Das Umfeld dort ist selbst Schuld an seinem Dilemma. Oder sowas ist politisch, siehe München. Naja, jedem was er verdient.

    Gruß

    Dirk
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      Gerrit
      • Administrator
      · Vor 5 Tagen
      Und ich halte dich nicht für qualifiziert hier zu kommentieren, weil du scheinbar - so wie viele andere hier - den Artikel nicht gelesen hast. Die obige Liste ist eine Zusammenfassung der Diskussion auf Pro-Linux und kommt nicht von mir.
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    Ich hier · Vor 5 Tagen
    Also ich bin vor ca. einem Jahr von Win10 zu Debian gewechselt. Konnte mir seit drei Jahren durch den Raspberry Pi schonmal ein erstes Bild machen. Also ich hab es geschafft das Netzwerk einzurichten. SANE scannt, CUPS druckt, Gimp bearbeitet meine Bilder, LibreOffice, Thunderbird und Firefox machen was ich brauche.
    PDFs muss ich nicht bearbeiten, CAD brauch ich nicht.
    Einziges Manko ist eine fehlende SteuerSoftware.
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