Neue Optik, neuer Fokus

Das Design ist modernisiert, der Fokus der Seite verschiebt sich, das Blog rückt nach hinten. So kann man die Änderungen der letzten Tage zusammenfassen.

Es wird ruhiger werden, aber das bedeutet keineswegs das Ende von [Mer]Curius, sondern nur eine weitere Häutung in nun fast 8 Jahren „Bloggeschichte“.

Das Design ist eine Reaktion auf das sich verändernde Profil der Seite und auf Wünsche von euch. Mich erreichten immer wieder Hinweise, dass das alte Design zu gedrungen wirken würde oder aus der Zeit gefallen schien. Nun ist Design auch immer etwas Subjektives, aber auch mir war klar, dass sich etwas ändern musste. Nur wusste ich da noch nicht, in welche Richtung ich den Auftritt entwickeln will.

Optisch sollte nun alles etwas luftiger sein und die übliche Breite der Monitore sinnvoller füllen. Gleichzeitig habe ich viele Elemente weggenommen, die auf manche einen überladenen Eindruck gemacht haben, wie beispielsweise die Seitenleiste im Blog.

Vermutlich wird auch das Kritik auf sich ziehen. Zu viel JavaScript, zu große Bilder, zu viel Raum verschenkt. Man kann es beim Design nie allen recht machen. Schon gar nicht, wenn man eine Leserschaft hat, die sowohl aus Leuten besteht, die das Blog gerne auf ihrem iPhone lesen wollen, als auch solchen, die immer noch am 4:3 TFT Monitor festhalten.

Es geht aber nicht nur um ein neues Design, sondern auch um eine Veränderung der Content-Struktur. Auf [Mer]Curius waren die Schwerpunktthemen immer besonders wichtig. Das sind Themen mit langer Gültigkeit, bei denen ich circa 1x pro Jahr schaue, ob die Inhalte noch passen. Diese Seiten sind es auch, die einen Großteil der Leser anziehen. Optisch überrepräsentiert war aber bisher das Blog mit seinen Debattenbeiträgen, die letztlich nur eine kleine Zielgruppe adressieren. Etwas platt gesagt: Synology zieht mehr Leser an als jede Entwicklung im Linux-Segment. Im neuen Design sind die Bloginhalte nun deutlich zurückgenommen und der statische Content stärker in den Fokus gerückt.

Daneben habe ich begonnen den statischen Content etwas hübscher zu präsentieren. Aufgrund der Vielzahl an Seiten ist das aber ein Prozess, der nicht binnen weniger Tage abgeschlossen sein wird.

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