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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat ein 6-seitiges Papier zum sicheren Einsatz von Ubuntu heraus gegeben (Direktlink PDF). Damit komplettierte das BSI seine Empfehlungen, die bereits für Windows 7 und 10, sowie macOS vorlagen.

Das Papier ist leicht verständlich verfasst und beinhaltet die wesentlichen Punkte. Man geht auf Virenschutz (nicht notwendig), Backups (dringend notwendig) und die verfügbaren Standardprogramme ein. Hier empfiehlt man insbesondere den direkten Bezug aus den Paketquellen. Bei diesem Punkt fehlt leider der Verweis auf den problematischen Bereich universe.

Ansonsten werden Empfehlungen für automatische Aktualisierungen und eine stärkere Benutzerkontentrennung angeraten, als dies bei Ubuntu standardmäßig der Fall ist. Die Empfehlungen zur Verschlüsselung der Benutzerdaten sind leider mit 18.04 obsolet (siehe: Ubuntu verabschiedet sich von eCryptFS), aber natürlich grundsätzlich nicht falsch.

Die meisten versierten Ubuntu-Nutzer werden in dem Ratgeber wenig neues entdecken. Trotzdem ist es schön, dass das BSI Ubuntu in einer Reihe mit Windows und macOS erwähnt.


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Moin, meine Name ist Gerrit und ich betreibe diesen Blog seit 2014. Der Schutz der digitalen Identität, die einen immer größeren Raum unseres Ichs einnimmt ist mir ein Herzensanliegen, das ich versuche tagtäglich im Spannungsfeld digitaler Teilhabe und Sicherheit umzusetzen. Die Tipps, Anleitungen, Kommentare und Gedanken hier entspringen den alltäglichen Erfahrungen.

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