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Bild von JESHOOTScom via pixabay / Lizenz: CC0 Creative Commons

Ubuntu - Wenn eine Distribution überflüssig wird

Ubuntu ist überflüssig! Bedingt durch den eigenen Erfolg und mangels Ideen und Engagement braucht man es eigentlich nicht mehr. Die hohen Marktanteile im Linux-Segment beruhen auf der verbreiteten Gleichsetzung Linux=Ubuntu und sichern aktuell noch die Verbreitung. Sich darauf auszuruhen ist gefährlich, der Linux Mint-Hype hat gezeigt, dass sich Marktanteile schnell verschieben können.

So überflüssig Ubuntu heute ist, so wenig trifft dies auf die Vergangenheit zu. Als Ubuntu 2004 die erste Version herausbrachte war Linux auf dem Desktop ein Elend. Die Installationsroutinen der Distributionen waren kompliziert und anschließend war massive Nacharbeit durch den Anwender notwendig, bis alles einigermaßen lief. Proprietäre Treiber für Grafikkarten, WLAN-Adapter und ähnliches waren kompliziert zu installieren und hatten das Potenzial Updates und Upgrades zu einem Glücksspiel zu machen. Manuelle Konfiguration der wichtigen Config-Dateien war nicht optional sondern Grundvoraussetzung.

Die Bedeutung von Ubuntu kann man sehr gut ermessen, wenn man mal openSUSE 10.2 mit Ubuntu Dapper Drake - der ersten LTS-Version - vergleicht. Von vergleichbaren Debian-Versionen ganz zu schweigen, man hatte schließlich erst mit Etch im Jahr 2007 ein richtiges Installationsprogramm. Was die Einfachheit der Installation und die anschließende Einrichtung betrifft lagen zwischen Ubuntu und dem Rest des Linux-Ökosystems Welten.

Innovativ war nicht nur die deutlich vereinfachte Installationsroutine und die LiveCD, die einen Vorabtest der Hardwarekompatiblität ermöglichte, sondern auch die gute Vorkonfiguration des Desktops und die ausgesuchte Programmauswahl. Neu war zudem auch die Idee eines festgelegten Supportzeitraumes und die Ausdehnung eines Enterprise-Supports auf den Desktop, sowie dessen Verfügbarkeit für Privatanwender.

Ubuntu hatte immer zahlreiche Schwachpunkte. Das schlecht gepflegte Universe, die Abhängigkeit von Canonical, die teilweise intransparente Entscheidungsfindung durch Mark Shuttleworth, das schwierige Verhältnis zur Open Source-Community - um nur einige zu nennen. Demgegenüber standen aber immer die immensen Vorteile auf dem Desktop gegenüber den alten Distributionen, die erst angespornt durch den Konkurrenzdruck und das Vorbild Ubuntus ein wenig Feinschliff vornahmen.

Der Vergleich mit Dapper Drake zeigt aber bereits die Problematik. Nachdem man die - nennen wir sie mal - Kerninnovationen umgesetzt hatte konzentrierte man sich auf den Feinschliff. Neuheiten waren doch eher kleinerer Natur und beschränkten sich oft auf die Übernahme der aktuellen Entwicklungen der Open Source-Gemeinschaft. Dieser Idee blieb man im Grunde genommen auch treu, als man Unity aus der Taufe hob. Die Ubuntu-Entwickler glaubten zu dem Zeitpunkt nicht, dass die GNOME Shell in der Form ein Erfolg sein würde - vollkommen richtig, wie sich dann herausgestellt hat.

Nachdem man fast alle Eigenentwicklungen beerdigt hat, ist man mit 18.04 zur GNOME Shell zurück gekehrt. Lieblos hat man versucht das Ubuntu Design zu übertragen, aber alles wirkt zusammen geflickt und eine Aktualisierung der Designsprache an gegenwärtige Design-Ideale steht weiterhin aus. Irgendwie glaubt man einen Software-Store haben zu müssen, aber auch dieser ist lieblos und dysfunktional. Die schlechte Integration der Snaps setzt dem nur die Krone auf.

Die Ubuntu-Entwickler scheinen jede Vision für den Desktop verloren zu haben. Rein oberflächlich ignoriert man die Tendenzen der Gegenwart, indem beispielsweise Cloud keine Rolle spielt und die Integration mit Android nicht vorkommt - für beides gibt es vitale Communityprojekte. Früher hätte Ubuntu so etwas integriert und leicht verfügbar gemacht. Dabei geht es nicht nur um die Oberfläche, sondern auch um Erleichterungen für den Privatanwender. Ein Gebiet auf dem Ubuntu früher immer geglänzt hat. Ein weiteres Beispiel für eine solche Innovation hat openSUSE in der Vergangenheit mit der Btrfs-Snapper Kombination entwickelt und die Linux-Mint Macher sind nun mit Timeshift auf diesen Zug aufgesprungen. Die Erkenntnis dahinter ist, dass Updates scheitern können und der Privatanwender dann meist überfordert ist. Leicht rückabwickelbare Schnappschüsse sollen dann helfen.

Bei Ubuntu gibt es Neuerungen nur noch mit Hinblick auf den Serverbereich. Hier gab es eine neue Installationsroutine und mit ZFS ein Experiment mit Zukunftschancen.

Wozu braucht man Ubuntu noch auf dem Desktop? Nichts von dem gebotenen, bekommt der Anwender nicht auch bei z. B. Debian. Das liegt natürlich auch daran, dass Debian und andere - vergleichsweise alte - Distributionen aufgeholt haben was Nutzerfreundlichkeit & Co betrifft. Der Fluch eines Avantgardeprojektes besteht halt darin, dass man nicht nur innovativ gewesen sein, sondern fortwährend innovativ bleiben muss. Ubuntu ist heute ein genau so lieblos zusammen geschusterter Baukasten wie Debian - mit dem Unterschied, dass es ohne die von Debian geerbten Pakete nicht mal das wäre.

Ubuntu ist also überflüssig.


Bilder:

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Tags: Linux, Ubuntu, Desktop, Zukunft, Innovation, Niedergang

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    Rouney · Vor 4 Monaten
    So ein persönlich gefärbter Quatsch . Sorry!
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      Cruiz
      • Administrator
      · Vor 4 Monaten
      Du findest also, dass Ubuntu weiterhin innovativ ist und den Linux-Desktop substanziell voranbringt?
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        Atalanttore · Vor 1 Monaten
        Wer mit seinem Linux-Desktop produktiv arbeiten möchte, benötigt ein stabiles und zuverlässiges System (wie Ubuntu) und keines, was versucht, den Linux-Desktop substanziell voranzubringen.
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    Boris · Vor 4 Monaten
    Ok, verstanden. Ich lösche es von der Platte. Was soll neu drauf? Welches Windows wäre genehm? Ein anderes Linux käme ja eher nicht in Frage, da ebenfalls aus leicht zu findenden Gründen überflüssig.

    M.a.W.: Ich liebe solche Artikel, die ohne jeden Belang für die tägliche Praxis, in der (nicht nur) ich Ubuntu seit 6.04 gerne einsetze, einfach nur aus Hintergrundüberlegungen heraus negativ auf eine Distribution einschlagen. Was bringt das? Luft ablassen?

    Ok, ich habe den Artikel immerhin zu Ende gelesen. Hätte ich auch nicht zu tun brauchen. Eben drum.
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    muhkuh · Vor 4 Monaten
    Persönlich sehe ich Ubuntu 14.04 als die letzte saubere Version, mit Unity bin ich zu Mint.
    Cloud Integration ist inzwischen jedoch durch GNOME Online Accounts vertreten.
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      Cruiz
      • Administrator
      · Vor 4 Monaten
      Die in Ubuntu nicht funktionieren, weil man an GNOME vorbei auf Thunderbird setzt.
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        Archuser · Vor 4 Monaten
        Das mag stimmen, jedoch ist Thunderbird viel mehr auf dem Stand der Technik als Evolution. Dieses klappt zwar meist und kann schon viel, ist aber verbuggt und hat ein Design das nebem dem Aussehen auch die Fläche verschwendet und auf kleinen Bildschirmen einfach nicht aussieht.
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    Augenblick · Vor 4 Monaten
    Das hat schon was diesen Artikel im "Planet Ubuntu" zu lesen. In mir kommt der leise Verdacht auf, das dieser Blog zu wenig Leser bzw. Du zu wenig Kommentare durch deine Artikel auslöst. Die Art und Weise wie der Artikel geschrieben ist, ist meiner Empfindung nach, sehr provozierend
    Davon mal abgesehen; sehr innovativ ist der Artikel jetzt nicht.

    Genau wegen solchen Artikel hab ich die Linux-Community schon vor Jahren verlassen...
    • Dieses Kommentar ist noch nicht freigegeben.
      Cruiz
      • Administrator
      · Vor 4 Monaten
      Ich erfasse weder die Leseranzahl, noch sonst irgendwelche Klicks - schon alleine aus Datenschutzgründen. Ich kann dir also versichern, dass so etwas keine Motivation für mich ist. Aus früheren "Piwik-Zeiten" weiß ich aber, dass die Anleitungen zur Verschlüsselung & Co die meisten Leser anziehen. Wenn es also nach Klicks geht, würde dieses Blog nur noch aus solchen Anleitungen bestehen.

      Hier wird gebloggt was mich gerade umtreibt. Meistens Spezialartikel und "Sicherheitskram" und selten halt mal so etwas. Manchmal muss man provozieren um Denkanstöße zu geben. Die Redundanz des Linux-Ökosystems ist halt in meinen Augen sehr problematisch.
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        induna · Vor 4 Monaten
        Könntest du bitte erläutern, warum die „Redundanz des Linux-Ökosystems“ problematisch ist?
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          Cruiz
          • Administrator
          · Vor 4 Monaten
          Zwei Aspekte:

          Erstens bereits bei ihrer Gründung überflüssige Distributionen oder solche die sich überflüssig machen. Nicht jede Distribution ist sinnlos. Natürlich braucht man Fedora, openSUSE, Debian, Arch etc. weil sie unterschiedliche Zielgruppen bedienen. Ubuntu ist aber beispielsweise nur noch ein Debian-Aufguss. Das ist redundante Arbeit für viele Menschen.

          Zweitens bedeutet Open Source viel zu selten, dass sich jemand an einem bestehenden Projekt beteiligt und viel zu oft, dass man dieses Forkt um selbst "Herr des Projekts" zu sein. Dadurch wird die gleiche Arbeit mehrfach gemacht.

          Hinzu kommen die Redundanzen, weil für fast jeden Zweck jeweils ein Programm in GTK und Qt entwickelt wird etc. pp.
          • Dieses Kommentar ist noch nicht freigegeben.
            chris1284 · Vor 4 Monaten
            Ganz deiner Meinung. Es gibt zu viel Verschwendung von wertvollen Ressourcen im Linux-Umfeld. Weniger distros und mehr zusammenarbeit in weniger aber dafür gemeinsameren Projekten. So wird man es nie schaffen vom "Nischen-OS für Freaks" weg zu kommen und weiter bei unterirdischen Marktanteilen bleiben obwohl man mit Linux alle Chancen der Welt hätte den Markt überlegen zu dominieren. ja, jetzt kommen die Trolle mit "will man linux überhaupt so verbreitet sehen".. Wahrscheinlich angst davor dass man nicht mehr aks nerd bewundert wird weil man Linux nutzt. Für die Entwicklung von linux wäre es aber nur hilfreich. gruß ein Linux und Windows user
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      induna · Vor 4 Monaten
      Warum genau verlässt man die Linux-Community wegen solcher Beiträge? Ignoriert man die andere Seite der Gemeinschaft, die nicht den größeren Teil ausmacht? Finde ich persönlich etwas schwach.
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        Abbc · Vor 4 Monaten
        Die Linux Gemeinschaft verlässt man heute wegen der Gemeinschaft. Gegenüber früher ist die heutige Gemeinschaft ziemlich assozial geworden. Ist wirklich so. Deswegen habe ich diese "Gemeinschaft" verlassen.
        • Dieses Kommentar ist noch nicht freigegeben.
          k1l · Vor 4 Monaten
          die alten RTFM! Tage hast du dann aber verdrängt? Oder bist du erst zu Hochzeiten mit Ubuntu eingestiegen?
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        Augenblick · Vor 4 Monaten
        Dieser geschriebene Artikel hätte für mich Sinn ergeben, wenn er in einer Mailing-Liste gelandet wäre, wo eine entsprechende Diskussion mit Entwicklern stattfindet.

        Wie man an den Antworten erkennt, wird auch keine andere Ansicht zugelassen, außer dem Autor seine. Es geht hier augenscheinlich mehr darum, Recht zu behalten und nicht um wirklich etwas zu verändern.
        • Dieses Kommentar ist noch nicht freigegeben.
          Cruiz
          • Administrator
          · Vor 4 Monaten
          "Wie man an den Antworten erkennt, wird auch keine andere Ansicht zugelassen, außer dem Autor seine."
          Willst du allen Ernstes behaupten, ich würde hier nur Kommentare zulassen, die sich mit meinen Ansichten decken?
          • Dieses Kommentar ist noch nicht freigegeben.
            Augenblick · Vor 4 Monaten
            Das steht da nicht. Es steht nicht da, dass Du keine Kommentare zulässt. Du gehst nicht auf die Ansichten/Kommentare von den anderen ein, damit bewegst Du dich nicht von deiner Position, von deinem Standpunkt. Was völlig in Ordnung ist. Es zeigt mir aber auch, das es nicht um eine positive Veränderung, um einen Denkansatz oder um eine Diskussion geht.

            Ist halt meine Meinung :-)
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    Schroeffu · Vor 4 Monaten
    Was den Desktop betrifft entspricht drm Autor seine Sicht der Dinge auf meine ebenfalls hinzu.


    Manche Artikel müssen prpvozierend sein um die Gemüter (endlich) anzuregen. Von daher, weiter so, blogs sind dazu da eigene Meinung zu posten und das gerne mit überspitztem Nachdruck.
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    Peter · Vor 4 Monaten
    Welche Distro mit innovativen Ideen, einer aktiven Community und gut gepflegten, aktuellen Quellen würdest du den im Gegenzug eine Empfehlung aussprechen? (Ich würde schon gerne bei GNOME3 bleiben)
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      Cruiz
      • Administrator
      · Vor 4 Monaten
      Eine wirklich innovative Desktop-Distribution gibt es leider momentan nicht. Technisch innovativ wäre Fedora, aber auf dem Desktop liefern die auch nur pures GNOME aus. Linux Mint versucht es dem Anwender leicht zu machen, hat aber das Cinnamon-Problem. D. h. der Desktop basiert auf einem uralten GNOME 3-Snapshot.

      Ubuntu hinterlässt hier meiner Meinung nach eine Leerstelle, was extrem bedauerlich ist.
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    Abbc · Vor 4 Monaten
    Ubuntu hatte damals genau drei Innovationen. Erstens, es war ein einfach zu installierendes Debian. Debian hatte damals keinen grafischen Installer. Zweitens, gegenüber Debian viele aktivierte Treiber, auch aus den Non-Free Repositories. Drittens, den "Visionär" Mark Shuttleworth, der sich gern ähnlich wie Steve Jobs aufführen konnte. Ubuntu war seiner Zeit einfach nur ein Hippes Debian.

    Im Vergleich mit Distributionen wie SuSE oder Mandrake, fielen die Unterschiede schon wesentlich geringer aus. Schon vor Ubuntu wiesen zb. diese Distributionen mächtige und einfach zu nutzende grafische Installer und grafische Konfigurationstools auf (Yast und MCC), die Ubuntu bis heute nicht besitzt.

    Also den Hype um Ubuntu konnte ich nie wirklich verstehen. Canonical konnte einfach nur gut Werbung machen, hauptsächlich mit Dingen die Debian selbst kaum hatte und es bei Debian auch nicht gewünscht war, siehe unfreie Firmware. Mich selbst hat damals allein die Upgradefähigkeit auf die nächste Version begeistert. Das war wirklich toll. Aber ich nutzte Ubuntu nur bis Ende 5.10.

    Gegenüber nicht Debian Distributionen hatte Ubuntu nicht viele Vorteile, meiner Meinung nach. Diese waren eben nicht schwer zu installieren, konfigurieren und nutzen gewesen. Sie sind eben im Hype um Ubuntu untergegangen. Woran das aber liegt kann ich nicht sagen. Es ist manchmal so das manche Menschen und Projekte einfach mehr Aufmerksamkeit bekommen als andere und dabei muss man eben nicht überragend gut sein.
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      Cruiz
      • Administrator
      · Vor 4 Monaten
      Wie ich bereits im Blogpost schrieb sehe ich das anders. Ubuntus Innovation bestand darin einen fertigen Linux-Desktop zu präsentieren, inklusive einer klugen Programmauswahl und sinnvollen Vorkonfiguration selbiger. Hinzu kamen Optimierungen am GNOME-Desktop und die Priorisierung grafischer Lösungen für Systemeinstellungen. Hört sich lächerlich an, bot aber keine andere Distribution. Auch wenn man natürlich ein Ubuntu nachbauen konnte, weil hier auch nur mit Wasser gekocht wurde.

      In der Gesamtheit konnte damit keine andere Distribution auf dem Desktop Schritt halten.
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    Torsten · Vor 4 Monaten
    Naja, teilweise hast du zwar schon Recht. Ubuntu, bzw. Canonical hat in den letzten Jahren sehr viel falsch gemacht und versaubeutelt und somit viele Nutzer vergrault, zB die Sache mit Unity. An sich ist Unity gar nicht mal so schlecht (von der Grundidee her), aber ich hatte immer das Gefühl, es ist nie richtig ausgreift gewesen und immer nur halb Fisch und halb Fleisch.
    Ich hingegen nutze zB Xubuntu recht gerne, aber ich bin mir bewusst, daß auch Xubuntu nicht Jedermanns Geschmack ist, dann gibt es ja noch Ubuntu Mate, Lubuntu und und und...

    Man muß aber Ubuntu/Canonical zugute halten, daß sie seit 2004 Linux generell erst richtig in "Schwung" gebracht haben. Vorher war Linux ja wirklich etwas nur für Nerds, die viel Zeit hatten um an der Konsole alles so hinzubekommen, wie gewünscht. Mit Ubuntu ist sehr vieles einfacher und leichter geworden. Das muß man anerkennen. Es wäre aber wirklich besser gewesen, Mark Shuttleworth hätte in den vergangenen Jahren mehr auf seine Nutzer gehört und da liegt für mich der Knackpunkt an der ganzen Sache.
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    wintstar · Vor 4 Monaten
    Ich finde den Artikel interessant. Zu mindestens regt er an, nachzudenken was man sich heut zu Tage aus Bequemlichkeit, Unwissenheit und weil es grad Aktuell ist installiert.
    Ich befasse mich seit Wochen mir ein anderes Betriebssystem zu installieren, da ich mit Windows 10 Schnüfflerei und Planungen Werbung zu intigrieren dieses nicht mehr auf Dauer nutzen möchte. Mehre Linux Systeme habe ich getestet und mich vorab für Ubuntu entschieden. Ubuntu liefert mir alle Treiber die benötigt werden. Vom Desktop was Ubuntu bietet bin ich soweit zufrieden. Der wichtigste Aspekt ist mir die Sicherheit und das ich entscheide was installiert wird und was im Hintergrund passiert.

    Es gibt doch bei jedem Betriebssystem Vor und Nachteile.


    @Cruiz wenn Ubuntu überflüssig wird und einige darauf aufbauen, welches Linux System würdest du den empfehlen?

    Mach weiter so, jeder hat das Recht seine Meinung und seinen Standpunkt zu äußern
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    Abbc · Vor 4 Monaten
    Deine Meinung in allen Ehren, aber dem möchte ich einfach nicht zustimmen. Das was Ubuntu gemacht hat, war nicht neu. Ich bin 2001 bei Linux mit Mandrake Linux eingestiegen. Ich hatte keine Ahnung von Linux, konnte es aber dank geführter und grafischer Installation auf die Festplatte installieren und landete anschließend in KDE2 der auch viele nützliche Programme bereits mitlieferte. Mit dem MCC habe ich kurz darauf (dauerte paar versuche) auch den Tintenstrahldrucker zum laufen bekommen. Wohlgemerkt ganz ohne Internet und Terminal.

    Ganz ähnliche Erfahrungen hatte ich dann auch mit SuSE und dem damals neu veröffentlichtem und vor konfiguriertem KDE3 Desktop. Yast war sogar noch mächtiger als MCC. Das war alles schon paar Jahre vor Ubuntu da. So richtig Konsolen lastig wurde es bei mir erst ab Ubuntu/Debian, weil die solche Tools bis heute nicht bieten. Ubuntu hat zweifellos einige Dinge einfacher gemacht, Installation proprietärer Treiber und Multimedia Codecs zum Beispiel. Aber es war nie so das Ubuntu technisch absolut überragend gegenüber anderen Distros gewesen ist.

    Was Canonical wohl sehr gut konnte ist, damals Ubuntu absolut positiv zu vermarkten. Davon bin ich überzeugt.
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    noisefloor · Vor 4 Monaten
    Also wenn man "überflüssig" durch "problemlos ersetzbar" ersetzt, dann stimme ich dem Blogpost in weiten Teilen zu.
    Was ist spannend fände zu sehen ist, was passieren würde, wenn Canonical sagen würde: Schluss mit dem Ubuntu Desktop, wir machen nur noch Server und IoT. Was würden dann die ganze Distros (wie z.B. Mint machen), die sich an Ubuntu als Unterbau bedienen? Wäre dann eine Desktop-Krise, weil X Distros ganz hektisch den Unterbau wieder au Debian zurück wechseln müssten? Ubuntu Desktop hat ja immerhin den Vorteil, dass man weiß, dass alle 6 Monate eine neue Version raus kommt.
    IMHO kann man die Auswahl des LinuxDesktops heute in der Tat auf "welches Paketformat (DEB, RPM, AUR, ...) und wie gut ist die Community? Bei letzterem ist Ubuntu immerhin noch vorne dabei.
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      Cruiz
      • Administrator
      · Vor 4 Monaten
      Die planbaren Releasezyklen sind in der Tat immer noch ein Argument, aber leider auch schon ziemlich das einzige.

      Ich denke ein Wegbrechen von Ubuntu würde erstmal ziemlich Irritationen auslösen aber prinzipiell sollten die meisten Projekte problemlos auch direkt auf Debian aufsetzen können.

      Die Community und insbesondere die Qualität des deutschen Supports ( ) ist ja nichts, was sich Ubuntu oder gar Canonical auf die Fahnen schreiben kann.
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        noisefloor · Vor 4 Monaten
        Richtig. Wobei Canonical anfangs ja schon ein bisschen bemüht war, eine aktive und _freundliche_ Community zu generieren. Was ja auch grundsätzlich gelungen ist. Wie viel davon gesteuert und wie viel "Zufall" ist, kann ich nicht beurteilen.
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        fatabbot · Vor 4 Monaten
        Naja, Linux-Mint hat mit LMDE schon eine auf Debian basierende Version, könnte also prinzipiell recht einfach umsteigen.
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    Chrome OS · Vor 4 Monaten
    also in bin von Windoof zu Mac OS (6 Jahre) und von zu Ubuntu (8.04-14.10) gewechselt.
    Nun bin ich absoluter Fanvon Chrome OS.
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      noisefloor · Vor 4 Monaten
      Die hohe Integration von Chrome OS ist sicherlich ein guter Grund, es zu nutzen - sofern man nicht idealistischer Weise dem Open Source Gedanken folgt - was ja in der Linux-Community sehr verbreitet ist :-)
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    bed · Vor 4 Monaten
    Also Cruiz, ich habe mich amüsiert beim lesen.
    Ich hatte nur 2-3 mal kurz Ubuntu ausprobiert. Klar funktioniert super, aber gerade in den letzten Jahren ist die Tendenz zum Mainstream "ich petze alles zu Amazon usw." so stark geworden, dass ein mittelmäßig an Privatsphäre interessierter Benutzer entweder meunell alles abschaltet und damit leben kann, oder sich halt nach Alternativen umschaut.
    Das Ubuntu überflüssig ist, würde ich nun nicht behaupten, eher, dass es für Mainstream Wanderer von Windows und Mac die erste Adresse bleiben sollte.
    Das hält die vielen blutigen "ich habe Debian installiert, aber dies und das geht nicht" Neulinge fern.
    Wenn du weißt, was ich meine ;-)
    Bin selber ja nicht der Linux Guru schlecht hin, aber mich stört die Tendenz von Neulingen zu erwarten, dass sie ein perfektes Betriebssystem bekommen, wenn sie Debian (oder ein anderes richtig freies) installieren.
    Ubuntu hat eine Firma im Hintergrund, die dafür sorgt (sorgen sollte) dass die Nutzererfahrung perfekt ist.
    Debian nicht, hier sind einige Hundert Freiwillige, ein paar Dutzend freigestellte Entwickler (wenn überhaupt) dabei und machen ihr Ding. Dass das nicht jedem passt, so what?
    Mir gefällt es und ich kenne kein besseres stabiles und im Alttag nutzbares Linux, das mich (fast) nie im Stich lässt und mir alle Freiheiten lässt.
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    k1l · Vor 4 Monaten
    Einerseits stimme ich deinem Artikel zu. Andererseits ist das irgendwie auch nur die halbe Geschichte.

    Es ist ja nicht so, dass canonical/Ubuntu es nicht weiter probiert hätten selber innovative Sachen vorranzubringen: upstart, mir/unity8, snap, .... Gerade die "Convergence" war eher zu groß gedacht, wie sich rausgestellt hat. Aber oft hat sich auch eine Art Automatismus eingestellt, wo Dinge automatisch aktiv bekämpft werden weil sie eben von ubuntu und canonical kommen.
    Irgendwie fand ich da die Reaktionen des (sehr lange geforderten) Rück/umstiegs auf gnome als Standarddesktop bezeichnend: Jetzt kann ubuntu endlich gnome "fixen". Also gerade der schlüssige/aufpolierte Desktop wird wohl immernoch als Kompetenz ubuntu zugetraut.


    Aber du hast damit recht, dass es nicht getan ist innovativ gewesen zu sein. Man muss weiter dran bleiben.
    Ich erwarte eigentlich, dass ubuntu bald eine Version veröffentlicht, bei der nur das Basissystem per klassischem Apt läuft und der ganze Aufbau per snap kommt. Wäre das innovativ genug?
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      Cruiz
      • Administrator
      · Vor 4 Monaten
      Das wäre durchaus innovativ. Ich habe nur die Befürchtung, dass nach den Umstrukturierungen und Entlassungen im letzten Jahr schlicht der Desktop nicht mehr im Fokus steht und es an Entwicklerstunden fehlt um das durchzuziehen.
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    Linuxer · Vor 4 Monaten
    Mit Kubuntu bin ich vor ca. 11 Jahren von Windows kommend in die Linux Welt eingestiegen. Dabei blieb ich lange, doch die Probleme häuften sich. Dazu oft veralete Software bzw. Updates von Programmen & Funktionen immer erst zum nächsten Release. Canonicals Produkt-Politik fand ich auch immer fragwürdiger.
    Dann stieg ich vor ca. 2 Jahren auf rolling release Arch Linux um (bzw. fairer Weise zugegeben nur 99,99% Arch da per Antergos-Distribution wegen des einfachen Installierens). Ich nutze KDE Desktop, aber andere kann man auch wählen, wie es gefällt. Durch AUR Einbindung quasi unendliche Software verfügbar.
    Seitdem bin ich 100% zufrieden, habe quasi alle anderen Linux Distributionen ausprobiert, für mich gibt es für den Desktop als Heimanwender aber nichts besseres. Habe Antergos auf mehreren Rechnern und Laptop.
    Falls wirklich mal kleinere Probleme beim Update auftraten, ließen die sich immer schnell lösen, im Zweifel mal im Arch Blog lesen, das Problem haben ja dann eigentlich alle und ist daher schnell gefunden und gelöst.
    Da hatte ich mit (K)ubuntu schon weitaus mehr Ärger und sich selbst zerstörende Installationen, spätestens bei einem Upgrade ist mir das schon mehrfach passiert.
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    Truemmerer · Vor 4 Monaten
    Ubuntu hatte viel Potenzial für die Zukunft.
    Aber jetzt haben die ihre Projekte über Bord geworfen (wie sovieles vorher) und besteht nur noch aus einem Flickenteppich.


    Das Problem ist das Sie nicht mit dem Rest der Gemeinschaft gearbeitet haben sondern das gleiche nur anders und selbst.

    Es gibt genug Distros inzwischen die weniger flickenmäßig sind wie Ubuntu. Der Wechsel auf GNOME fühlt sich halbherzig an.
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    MalSaulusMalPaulus · Vor 4 Monaten
    Ubuntu ist so überflüssig auf dem Desktop wie die restlichen Linuxdistributionen.

    Solange man keine stabilen Treiber APIs und ABIs schafft, wird die Hardwareunterstützung vor allem von etwas exotischerer oder sehr neuer Hardware immer madig bleiben, aber das ist eher ein Problem der Kernelentwickler, die sich da weigern.

    Das nächste Problem sind die kaum vorhandenen kommerziellen Programme. Auch da liegt wohl zum Teil der Grund in den unzähligen Distributionen mit inkompatiblen Paketmanagern und nicht einheitlichem Stand bei wichtigen Bibliotheken.

    Und wenn mal eine Distribution innerhalb Linux einen sehr hohen Marktanteil erreicht und evtl. dadurch Entwickler kommerzieller Lösungen anziehen könnte, wird ein Abgesang auf genau diese Distribution verfasst.

    Wäre ich einer der Aluhuttragenden Linuxfanboys, würde ich jetzt sagen:

    "Du wurdest doch von Microsoft bezahlt!!!111"
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    Krille · Vor 4 Monaten
    Ich sehe das anders. Ubuntu macht meiner Meinung nach alles richtig. Was braucht es, um Leute zu Linux zu bringen? Ubuntu hat die Installation so einfach gemacht wie es möglich ist und ein stabiles System mit großartiger Hardware-Unterstützung geschaffen. Mit Ubuntu Touch haben sie ein Smartphone Betriebssystem geschaffen, dass es mit Android und iOS aufnehmen kann (Unterstützt bald sogar Android Apps also auch kein App gap Problem mehr) und immer besser und stabiler wird.

    Die Umstrukturierung hat vor allem dazu geführt, dass nun die Community das Ruder übernimmt. Der Desktop von Ubuntu wird nun hauptsächlich von den Gnome Entwicklern weiter entwickelt und Innovationen kommen von dort. Die Community macht das Design und die User Experience und Canonical selbst macht den stabilen Unterbau.

    Was sind die Punkte an Gnome die stören? Keine Minimieren und Maximieren Buttons: Ubuntu hat sie doch. Keine Appindicators: Ubuntu hat eine Extension dafür entwickelt die stabil genug ist. Das Dock ist standardmäßig versteckt: Bei Ubuntu standardmäßig angezeigt. Für mich sieht es wirklcih so aus, als würde Ubuntu den Gnome Desktop endlich nutzbar machen.

    Aber das wichtigste was sie machen, um den Desktop in den Mainstream zu bringen, sind Snaps! Denn so hip und cool opensource auch ist, ohne einige proprietären Programme wird es niemals gehen. Und mit Snaps ist das endlich möglich! Wie man an Skype, Telegram, Hiri und vielen anderen Snaps sehen kann, sind diese endlich eine Möglichkeit, wie Softwareentwickler ihre proprietäre Software auch für Linux anbieten können und offiziell "verkaufen" können. Dazu braucht man vor diesen Programmen dank Sandboxing und Rechte-Beschränkungen auch keine Angst zu haben. Genau DAS ist der Weg, um Linux auf dem Desktop zu helfen. Nicht die X-te pseudo-Innovation die den Desktop überfällt und komplett umkrempelt. Davon haben wir genug!
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      Cruiz
      • Administrator
      · Vor 4 Monaten
      Dein Kernpunkt ist, wenn ich das richtig verstehe, dass die Community nun das Ruder übernimmt. Mobil, beim Desktop usw. usf.

      Dann unterscheidet sich Ubuntu aber nicht mehr von einer reinen Community-Distribution wie Debian und dann wären wir wieder bei dem obigen Artikel.
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    fatabbot · Vor 4 Monaten
    Der Telegram-Client (also das, was du per Snap installieren kannst) steht unter GPL.
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    produnis · Vor 4 Monaten
    ich hab bis 2008 nur Apple genutzt, bin dann auf Ubuntu umgestiegen und seit 2014 bei Arch mit XFCE4. Das ist läuft einfach nur super. An Arch gefällt mir, dass sie sehr nahe am Upstream sind, und ich hatte bislang wirklich nur sehr wenige "bleeding"-edge Probleme.

    Habe aber letztens auch mal die GnomeShell unter Arch ausprobiert, war auch nicht schlecht...

    Ubuntu nutze ich gar nicht mehr, nur bei den Nachbarn (die Oppas, die nur Webbrowser und Mail brauchen) habe ich überall Ubuntu installiert, wenn die mich wegen Computerproblemen gefragt haben. Die sind alle (insg. Installs) immernoch auf Ubuntu 16.04 und sehr zufrieden...
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