Die Übersichtsseite für Verschlüsselung wurde um BitLocker und BitLocker To Go ergänzt.

Windows 10 ist zwar ein unfassbar schlechtes Betriebssystem und Microsoft entwickelt sich immer mehr zur Datenkrake, aber unabhängig davon haben natürlich auch Windows-Anwender das berechtigte Interesse ihre Daten vor neugierigen Blicken zu schützen

BitLocker und BitLocker To Go sind da einfach zu nutzende Möglichkeiten und vor allem Letzteres ist optimal für externe Speichermedien geeignet, weil man nahezu überall einen kompatiblen Windows-PC findet.

Ich hatte dazu schon früher was geschrieben, aber das nie systematisch in die Übersichtsseite zur Verschlüsselung eingepflegt. Das habe ich nun nachgeholt und daneben etwas die Seite umstrukturiert.

Moin, meine Name ist Gerrit und ich betreibe diesen Blog seit 2014. Der Schutz der digitalen Identität, die einen immer größeren Raum unseres Ichs einnimmt ist mir ein Herzensanliegen, das ich versuche tagtäglich im Spannungsfeld digitaler Teilhabe und Sicherheit umzusetzen. Die Tipps, Anleitungen, Kommentare und Gedanken hier entspringen den alltäglichen Erfahrungen.

2 Ergänzungen

  1. Abgesehen von der Durchsetzung mit Spionage/Telemetrie-Funktionen, worüber die Masse der Facebook- und Google-Nutzer sowieso nicht besorgt ist, halte ich Windows 10 nicht für ein unfassbar schlechtes Betriebssystem. Perfekt ist Windows 10 natürlich auch nicht, aber ausreichend gut angepasst an den Alltag eines wenig bis gar nicht technisch interessierten Durchschnitts-Computernutzers.

  2. Die Aussage ist mutig….ein unfassbar schlechtes Betriebssystem.
    Worauf basiert diese Aussage, rein auf Telemetrie kann diese nicht begründet sein, wenn dann auf technischer Ebene.

    Ich persönlich halte bspw. Linux auf Server-Ebene für mächtig, aber auf dem Desktop für „schlecht“. Und das sage ich als jemand, der sich seit fast 20 Jahren in der Linux-Welt bewegt.

    Während die großen Baustellen mittlerweile halbwegs ausgemerzt sind, kränkelt es massiv an Dingen, mit denen man sich als User überhaupt nicht beschäftigen müssen sollte.

    Man schließe 2 Monitore mit unterschiedlichen Auflösungen an (bspw. 4k und 1440p). Unter Windows funktioniert das einfach.
    Unter Linux kann man sich bzgl. Wayland/Xorg einen halben Nachmittag damit beschäftigen…und die unterschiedlichen Auflösungen ergeben bei Xorg auf User-Ebene grundsätzlich Probleme, während es bei Wayland auch nicht rund läuft.
    Das Gesamtergebnis ist schlicht unbefriedigend.
    Ebenso skalieren die Programme nicht einheitlich, was für die User Experience mistig ist.

    HDR in 2021….unter Linux nicht existent.

    Neue Hardware im Juli gekauft? Pech gehabt, wenn das Ubuntu in der April Version einen nicht aktuellen Kernel benutzt….muss man halt bis Oktober warten und hoffen, dass dort ein supportender Kernel mit ausgeliefert wird. Das war letztes Jahr mit den Ryzen 4000 ein großes Drama.
    Soll der gemeine User jetzt was machen?….dann nimm halt jetzt nicht mehr dein Ubuntu sondern Manjaro….wir reden hier von normalen User und das ist keine Lösung.
    Sprich neue Hardware in Bezug auf „non Rolling“-Distributionen führt dazu, dass man seinen Hardware-Kauf dem OS unterordnen müsste.

    Ein monolithischer Kernel arbeitet hier sprichwörtlich gegen den Endkundenmarkt.
    Auf Server-Ebene sieht es da doch etwas anders aus.

    Der normale User will und soll sich aber gar nicht mit sowas beschäftigen müssen, der muss nichtmal wissen was ein Kernel ist.

    Die Liste ist endlos und es sind unzählige Kleinigkeiten auf Desktop Ebene.

    Während Windows in der Lage ist, ein OS aus dem Blickwinkel des „gemeinen“ Users zu entwickeln, so ist Linux auf Desktop-Ebene da nicht in dieser Position.

    Die einzigen, die das hinbekommen sind Firmen wie Apple (MacOS basiert auf FreeBSD) oder auch ChromeOS (basiert auf Gentoo), weil diese auf User Experience entwickelt werden.

    Selbst Linus Torvalds sieht „Linux auf dem Desktop“ eher bei ChromeOS….bei YouTube gibt es diverse Interviews.

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