Startpage ist ein guter Kompromiss zwischen Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit. Startpage trackt seine Nutzer nicht, funktioniert aber trotzdem wie eine moderne Suchmaschine. Im Gegensatz zu konkurrierenden Google-Alternativen wie DuckDuckGo (die ihren Hauptsitz in den USA haben und deshalb keine Alternative sind) hat es Startpage aber noch nicht in die Vorauswahl diverser Browser geschafft.
Die Liste der auswählbaren Suchmaschinen in macOS Safari liest sich wie das Best-Of der Datenschutzhölle. Google, DuckDuckGo, Yahoo und Bing sind alles drei Suchmaschinen großer IT-Giganten und/oder haben ihren Sitz in den USA und unterliegen damit den dortigen Gesetzen. Die Daten sind dort also nicht vor staatlichem Zugriff geschützt – selbst wenn die Anbieter den Nutzer nicht direkt tracken.
Um Startpage als Standardsuchmaschine in Safar zu benutzen muss man sich eine Erweiterung herunterladen. Diese installiert man mit einem Doppelklick. Danach ist Safari die Standardsuchmaschine und bietet auch die Suche in der Adressszeile. Dort steht aber immer noch bei jeder Suche der Name der vorausgewählten Suchmaschine.
Davon darf man sich nicht irritieren lassen. Gesucht wird dennoch über Startpage.
Die Änderung des Suchanbieters und die Installation von Adblockern sind jedoch nur erste Schritte. Um sich dem Tracking der großen Werbenetzwerke zu entziehen oder gar weitestgehend anonym zu surfen muss man sich von Safari gänzlich verabschieden.