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Ubuntu Derivate / Desktopumgebungen - Eine subjektive Übersicht

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Ubuntu verfügt inzwischen neben der Hauptversion, die ab der kommenden Version 17.10 wieder mit GNOME ausgestattet sein wird, über fünf Derivate. Die bereits etablierten Kubuntu, Xubuntu und Lubuntu, sowie die beiden relativen Neuzugänge Ubuntu MATE und Ubuntu Budgie. Für den Anwender bedeutet das neben den Vorzügen der absoluten Wahlfreiheit, leider auch die Notwendigkeit sich für ein Derivat zu entscheiden. Lediglich in speziellen Nutzungsfällen macht die parallele Nutzung mehrere Desktopumgebungen wirklich Sinn.

TrueOS mit Lumina Desktop ausprobiert

TrueOS (vormals PC-BSD) will im übertragenen Sinn das Ubuntu der BSD-Welt sein. Ein einfach zu installierendes Desktop-Betriebssystem, das dem potenziellen Benutzer einen möglichst leichten Einstieg ermöglicht. Hinter TrueOS steht iXsystems von denen auch FreeNAS stammt. Standardmäßig setzt TrueOS auf die Desktop-Eigentwicklung Lumina, die genau wie KDE Plasma auf Qt 5 als Toolkit setzt.

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Überwindung der Linux-Grenzen - Wissensmanagement unter macOS

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Im vergangenen Dezember bilanzierte ich hier den subjektiv wahrnehmbaren Rückstand der Linux-Programme im Bereich des Wissensmanagements, bzw. des (geistes)wissenschaftlichen Arbeitens (siehe: Wenn Linux an seine Grenzen stößt - Wissensmanagement). Kurz darauf erfolgte der vorerst endgültige Abschied von Linux am Desktop (siehe: Mein Abschied von Linux auf dem Desktop). Damals legte ich zwar den Finger in die Wunde und zeigte bestehende Probleme auf, Lösungen blieb ich aber schuldig.

Wie sieht nun der Workflow ein halbes Jahr später unter macOS aus? Was funktioniert besser, was schlechter? Der Versuch einer Bilanz:

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Limitationen freier Software - OOXML in Libreoffice und Pages

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LibreOffice ist möglicherweise das Aushängeschild freier Software schlechthin. Während Linux immer noch ein Nischendasein fristet, nutzen subjektiv ziemlich viele Menschen OpenOffice oder LibreOffice und die Verbreitung von Dateien mit dem entsprechenden Dateiformat OASIS ist recht hoch. So hoch, dass Microsoft Office die Dateien seit einigen Jahren lesen und schreiben kann - subjektiv auch ziemlich fehlerfrei. Umgekehrt sieht das leider deutlich schlechter aus, schlechter auch als bei der Konkurrenz wie z.B. Apple.

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Enpass - Ein Passwortmanager für alle Systeme

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Vor einigen Tagen wurde hier das Thema Passwortmanager behandelt mit einer deutlichen Präferenz für KeePass in seinen diversen Inkarnationen. In einer Mail erhielt ich anschließend einen Hinweis auf Enpass. Dieser Manager erhält seit geraumer Zeit viel Aufmerksamkeit in den technikbezogenen Onlinemedien und weckte daher dann doch meine Neugier

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Tschüß BlackBerry - Hallo iPhone

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Circa zwei Jahre ist es her, dass ich zu einem BlackBerry Classic griff. Von all den Smartphones die ich in den vergangenen Jahren mein Eigen nennen konnte, bin ich mit diesem Gerät definitiv am glücklichsten gewesen. Leider hat BlackBerry aber auch so ziemlich alles falsch gemacht, was man als Firma falsch machen kann. Trends verschlafen, dann zu zögerlich und nur noch halbherzig reagiert und schließlich in Nokia'esker Verzweiflung das Betriebssystem der Konkurrenz übernommen. Viele Dienstanbieter kehren BlackyBerry nun den Rücken und spätestens 2018 ist auch offiziell Schluss mit der Unterstützung.

Zeit also für etwas neues, so gerne ich das Classic auch noch weiter verwendet oder einen Nachfolger erworben hätte.

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Kommentar: Minorveröffentlichungen im LTS-Bereich verkürzen nicht die Supportdauer

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Vor kurzem hat das openSUSE-Projekt eine neue Minorversion seiner LTS-Variante Leap herausgegeben. In den Kommentarspalten beschweren sich Endanwender (die lieber dutzende inhaltsgleiche Kommentare verfassen, als einmal vernünftig zu recherchieren) über die vermeintlich verkürzte Supportdauer im Vergleich zum herkömmlichen openSUSE früherer Jahre. Befeuert wird dies durch eine niveaulose Linux-Medienlandschaft, in der mehrheitlich Pressemeldungen abgeschrieben und Klickzahlen generiert werden. Neue Version hier, super-duper Test dort. Manchmal fraglich ob der Redakteur überhaupt schon über die Installation von Ubuntu hinaus ist

Bild: openSUSE Leap Desktop Screenshot

openSUSE Leap 42.3 im Test

Bild: openSUSE Leap Desktop Screenshot

Gestern wurde das neueste Wartungsupdate von openSUSE Leap 42.3 veröffentlicht. Den Zeitplan hatte man wohl ein bisschen vorverlegt um mit SLE Schritt zu halten, da Leap-Versionen eigentlich im Jahrestakt geplant waren und man die letzte Version 42.2 erst im vergangenen November veröffentlichte. Die Version 42.2 ist somit eine Aktualisierungsversion des LTS-Zweiges. Bedingt durch den Charakter als Minorversion sind keine größeren Änderungen zu erwarten, sondern vor allem Produktpflege im Detail.

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Kommentar: Warum ownCloud statt Nextcloud?

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Eine eigene Cloud ist abgesehen von gar keiner Cloud die sicherste Alternative. Vorbei sind aber die Zeiten, da man hier nur zu einem Anbieter greifen konnte. Neben Spezialisten wie Seafile oder Pydio dominieren hier vor allem die beiden Konkurrenten ownCloud und Nextcloud. Letzteres ist dabei das Ergebnis einer Abspaltung durch Teile der Community und des Gründerteams von ownCloud, weil man mit der Entwicklung unzufrieden war.

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Passwortmanager

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Passwortmanager sollten zur Grundausstattung jedes digital tätigen Menschen gehören. Das Prinzip der meisten Passwortmanager ist einfach. Mittels eines zentralen Passworts, das man sich merken muss, lässt sich eine Datenbank entschlüsseln, in der die individuellen Passwörter für zahllose Dienste hinterlegt sind. Dadurch kann man einerseits sehr komplexe Passwörter nutzen und andererseits für jeden Dienst ein eigenes anlegen. Hierdurch minimieren sich die Risiken, die entstehen, wenn ein einzelner Dienst geknackt wurde.

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