Datenschutz im digitalen Alltag

Damit Privates privat bleibt

Safari absichern

Safari kann - eine entsprechende Konfiguration und entsprechende Addons vorausgesetzt - eine Verfolgung des Nutzers durch das Internet erschweren. Die großen Tracking- und Werbenetzwerke bedienen sich dabei technischer Methoden, die meist für andere Zwecke entwickelt wurden (z. B. Cookies oder JavaScript). Daher ist es prinzipiell möglich das Tracking durch technische Gegenmaßnahmen im Browser zu unterbinden.

Tracking


Tracking (dt. Verfolgung, Spurbildung) bezeichnet meistens die systematische Überwachung der Internetaktivitäten eines Einzelnen mit dem Ziel ein möglichst umfassendes Profil seiner Aktivitäten zu erstellen. Das Ziel ist meist diese Aktivitäten webseitenübergreifend nachvollziehen zu können.

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In diesem Artikel werden daher einige der bekanntesten Maßnahmen beschrieben und Schutzmechanismen vorstellt. Grundsätzlich sind die Möglichkeiten nicht so groß wie bei Mozilla Firefox, weshalb wenn irgend möglich Firefox den Vorzug gegeben werden sollte. Sofern die Nutzung von Safari unumgänglich ist bieten die unten stehenden Möglichkeiten jedoch einen guten Ausgangspunkt. 

Sinnvolle Safari Anpassungen

Einstellungen

Safari sollte an mehreren Stellen angepasst werden. Neben der Einrichtung des obligatorischen Tracking- und Werbeblocker sollten folgende Optionen angepasst werden:

1. Allgemein: Sichere Dateien nach dem Download öffnen abschalten

2. Automatisch ausfüllen: Alle Haken entfernen.

2. Suchen: Suchmaschine auf DuckDuckGo ändern und alle Haken bis auf Favoriten einblenden entfernen. Ansonsten erfolgt zwangsläufig eine Übertragung der Eingabe in die Adresszeile an die Suchmaschine.

4. Sicherheit: Den Haken bei "Bei betrügerischen Inhalten warnen" entfernen. Hintergrund ist, dass wie im Beschreibungstext auch zu lesen ist, auf Google Safe Browsing zrückgegriffen wird und somit eine Kontaktaufnahme zu Google erfolgt.

5. Datenschutz: Beide Haken bei Tracking sollten gesetzt sein.

6. Erweitert: Vollständige Adresse der Webseite anzeigen muss ausgewählt sein um Phishing zu erschweren.

Cookies

Cookies gehören zu den pervertierten technischen Errungenschaften des Internets. Ursprünglich dazu gedacht Anmeldedaten und Webseiteneinstellungen zu speichern, dient er heute primär der Verfolgung des Nutzers durch die ausufernde Werbeindustrie. Eine der ersten Maßnahmen zum Selbstdatenschutz im Internet ist daher die Beschränkung der Cookie-Sammlung im Browser.

Die meisten Webbrowser ermöglichen dem Anwender die Cookie-Speicherung einzuschränken. Die Einstellungsmöglichkeiten des macOS-Standardbrowsers Safari sind allerdings nur äußerst rudimentär und bewegen sich zwischen "Gar nicht speichern" und "alles speichern". Whitelisting und andere Feineinstellungen sind nicht vorgesehen.

Cookies komplett abzuschalten erscheint zwar auf den ersten Blick als gute Lösung, wirft aber im Alltag Probleme auf, weil manche Webseiten dann ihre Funktion verweigern. Praktischer ist es die Speicherung von Cookies zu erlauben und diese in Zeitintervallen oder beim Beenden der Browser-Sitzung (abhängig vom individuellen Nutzungsverhalten) zu löschen.

Dies lässt sich mit Safari-Bordmitteln jedoch nicht einstellen. Wer also nicht auf einen anderen Browser wie Firefox ausweichen möchten, muss auf Drittanbietersoftware ausweichen. Besonders empfehlenswert ist hier Cookie 5, das für einen kleinen Obolus im App Store erworben werden kann.

Cookie 5 nistet sich nach der Abwicklung des Einrichtungsdialogs als kleines Männchen mit Schlapphut in der Menüleiste ein.

In der Einrichtungsroutine kann festgelegt werden welchen Browser Cookie 5 überwacht (Standardmäßig natürlich Safari), es kann eingestellt werden welche Daten Cookie 5 löschen soll und wann.

Cookies können zudem als Favoriten deklariert werden, die nie gelöscht werden sollen. Zusätzlich können in einem festgelegten Intervall bestimmte Cookie-Sorten wie z. B. Tracking-Cookies auch während einer Session gelöscht werden.

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Tags: Datenschutz, Apple, Safari, Tracking

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