Datenschutz im digitalen Alltag

Damit Privates privat bleibt

Literaturverwaltung und Linux - Synchronisation, Datenschutz und Programme

Symbolbild "Bücher"

Wenn das Thema auf Literaturverwaltung & Co kommt, kann man eigentlich nur vom Einsatz von Linux abraten. Literaturverwaltung, Wissensmangement und alles was damit zusammen hängt gehört nicht zu den Stärken des Linux-Desktops. Man muss schon enorme anderweitige Vorteile durch den Einsatz von Linux erzielen, damit man die Abstriche in diesem Bereich in Kauf nimmt. Die beiden großen Platzhirsche des Bereiches, EndNote und Citavi, lassen sich nicht unter Linux einsetzen. Für Citavi gibt es zwar eine Wine-Lösung, basierend auf der älteren Version 3.x, aber das kann je nach Wine- und/oder Citavi Update auch wieder nicht funktionieren. Ein Zustand, der bei langfristigen Projekten nicht in Frage kommt. Zumal man sich von einer Lösung abhängig macht, da der Im- und Export der Daten immer verlustbehaftet ist.

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openSUSE 13.2 im Test

Symbolbild "Entwicklung"

Früher™ war der Release einer neuen Version von SUSE Linux / openSUSE eines der wichtigsten Ereignisse im Linux Kalendarium. Spätestens seit Ubuntu in der Öffentlichkeit synonym für Linux auf dem Desktop verwendet wird, hat die Distribution mit dem sympathischen Chamäleon als Logo die Position des Marktführers bei den benutzerfreundlichen Distributionen räumen müssen. Dennoch ist openSUSE gerade für KDE-Nutzer eine wichtige Distribution mit eine ganz eigenen Profil, deren Release einen Test verdient.

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Sailfish OS auf dem Nexus 4 ausprobiert

Symbolbild "Entwicklung"

Android ist zwar ein Open Source Projekt, aber dennoch weitestgehend an Google gebunden. Zwar lässt es sich mit einigen Handgriffen “entgoogeln”, aber dabei verzichtet man nicht nur auf den Playstore, sondern auch auf einige immanent wichtige Funktionen. Beispielsweise setzen viele Apps die Play Services für die Ortung voraus, selbst wenn GPS ordnungsgemäß funktioniert. Mittelfristig fokussiert sich Google zudem auf seine proprietären Apps und das AOSP Projekt kann sich um den Rest kümmern.

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Kommentar: Smarte Uhren als Datenstaubsauger

Symbolbild "Verbindung"

Es war kürzlich hier im Blog ein wenig ruhiger, denn jeder macht mal Urlaub und für mich ist Urlaub Offlinezeit. Das sehen viele Menschen aber anders, wie sie hier im Café oder der Straßenbahn sitzen und auf ihre Displays starren, so machen sie das im Urlaub am Strand. Um diese Klientel zu befriedigen bieten immer mehr Hotels (kostenfreies) WLAN. Diese sind meistens ungesichert, da außerhalb Deutschlands eine Mitstörerhaftung in der Regel unbekannt ist. Spätestens wenn man den Sitznachbarn im offenen WLAN seine Bankangelegenheiten regeln sieht, weiß man, dass die hier geäußerten Datenschutzbedenken reiner Luxus gegen das unbedarfte Verhalten vieler Menschen sind.

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Kommentar: LiMux und die öffentliche Debatte

Symbolbild "Büro"

Die Debatte um das von der Stadt München betriebene LiMux Projekt, das eine Umstellung der PC-Arbeitsplätze in der städtischen Verwaltung von Windows auf Linux zum Ziel hatte, ist ein Dauerbrenner in den IT-Medien. Direkt nach der Bürgermeisterwahl geriet es unter politischen Beschuss und nun ist die gesamte IT auf dem Prüfstand. Es ist ja auch zweifelsohne ein interessantes Projekt über das dort berichtet wird. Die hohe Dichte der teilweise wenig neues sagenden Berichte beruht aber auch auf simplen Klick-Zahlen Überlegungen. Kaum eine Diskussion artet so zuverlässig aus, wie jene unter den LiMux Artikeln.

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Über [Mer]Curius

Immer größere Teile unseres Lebens haben sich in den vergangenen Jahren digitalisiert. Es gibt heute unzählige Dienste und jeder Mensch hinterlässt permanent Spuren. Die Datensätze, die hier entstehen wecken viele Begehrlichkeiten. Es besteht aber auch die Möglichkeit durch gezielte Maßnahmen die eigene Datenspur zu minimieren und Daten effektiv und sicher zu schützen. Damit entgeht man zwar nicht jeder Überwachungsmaßnahme, erlangt aber zumindest teilweise die Kontrolle über die eigenen Daten zurück.

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