TrueOS mit Lumina Desktop ausprobiert

TrueOS (vormals PC-BSD) will im übertragenen Sinn das Ubuntu der BSD-Welt sein. Ein einfach zu installierendes Desktop-Betriebssystem, das dem potenziellen Benutzer einen möglichst leichten Einstieg ermöglicht. Hinter TrueOS steht iXsystems von denen auch FreeNAS stammt. Standardmäßig setzt TrueOS auf die Desktop-Eigentwicklung Lumina, die genau wie KDE Plasma auf Qt 5 als Toolkit setzt.

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Datenschutzrelevante Themen im Monatsrückblick - August 2017

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Anfang des vergangenen Jahres gab es hier eine kleine Serie von Monatsrückblicken. Kurze thematisch gegliederte Zusammenstellungen von interessanten Themen im Bereich Datenschutz/-sicherheit, die in den vorangegangenen Wochen mediale Resonanz erzeugten. Denn nicht alles kann in eigenen Artikeln im Blog auf [Mer]Curius veröffentlicht werden aber es hat auch nicht jeder Leser dutzende Nachrichtenseiten abonniert. Aus Zeitgründen ist diese Serie leider eingeschlafen und soll nun hoffentlich regelmäßig ihre Fortsetzung finden.

Wasser predigen, Wein trinken? - Kleiner Einblick in mein Nutzungsverhalten

Mich hat kürzlich eine Mail erreicht mit der interessanten Frage, was von der hier geschilderten Spannbreite ich auch wirklich nutzen würde. Hier würden ja viele teilweise widersprüchliche Verfahren geschildert werden und letztlich sei das doch nur ein idealisiertes Bild, das man kaum nutzen kann.

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"Ich habe ja nichts zu verbergen" - Datensammlungen sind selbst dann gefährlich

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Es gibt bekanntermaßen viele Vertreter der Kategorie "Ich habe ja nichts zu verbergen". Datenschutz gegenüber Unternehmen und Staat sind anstrengend und eigentlich macht man ja nichts illegales. Bis man plötzlich durch Vertreter des Staates an seiner Arbeit gehindert und durch die Pressesprecher zumindest zeitweillig kriminalisiert wird. So geschehen mit mehreren Reporters auf dem G20 Gipfel.

Funktastaturen & Funkmäuse - Auf Verschlüsselung achten

Das Thema schien so selbstverständlich, dass es in den vergangenen drei Jahren keinen Artikel dazu gab. Funkgeräte werden immer selbstverständlicher, so hat Apple kürzlich erst die letzte kabelgebundene Tastatur aus dem Programm genommen und folgt damit einem Trend. Während Stichworte wie "keylogger" aber Ängste bei den Verbrauchern schüren, macht sich kaum jemand Gedanken über die Folgen kabelloser Maus- und Tastatureingaben - eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

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Wanzen für das Wohnzimmer mit Firmen-Branding

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Seitdem die Berliner Polizei die Gesichtserkennung am Bahnhof Südkreuz testet, wissen wir, dass Menschen ihre Rechte für 25€ verkaufen. Wenn auf permanent lauschende Wanzen Mikrofone ein Firmenlogo angebracht ist, kaufen Menschen sich solche sogar freiwillig für ca. 120-150€. So jedenfalls die aktuellen Preise für entsprechende Lösungen großer amerikanischer IT-Konzerne.

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Überwindung der Linux-Grenzen - Wissensmanagement unter macOS

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Im vergangenen Dezember bilanzierte ich hier den subjektiv wahrnehmbaren Rückstand der Linux-Programme im Bereich des Wissensmanagements, bzw. des (geistes)wissenschaftlichen Arbeitens (siehe: Wenn Linux an seine Grenzen stößt - Wissensmanagement). Kurz darauf erfolgte der vorerst endgültige Abschied von Linux am Desktop (siehe: Mein Abschied von Linux auf dem Desktop). Damals legte ich zwar den Finger in die Wunde und zeigte bestehende Probleme auf, Lösungen blieb ich aber schuldig.

Wie sieht nun der Workflow ein halbes Jahr später unter macOS aus? Was funktioniert besser, was schlechter? Der Versuch einer Bilanz:

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Limitationen freier Software - OOXML in Libreoffice und Pages

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LibreOffice ist möglicherweise das Aushängeschild freier Software schlechthin. Während Linux immer noch ein Nischendasein fristet, nutzen subjektiv ziemlich viele Menschen OpenOffice oder LibreOffice und die Verbreitung von Dateien mit dem entsprechenden Dateiformat OASIS ist recht hoch. So hoch, dass Microsoft Office die Dateien seit einigen Jahren lesen und schreiben kann - subjektiv auch ziemlich fehlerfrei. Umgekehrt sieht das leider deutlich schlechter aus, schlechter auch als bei der Konkurrenz wie z.B. Apple.

3 Jahre [Mer]Curius

[Mer]Curius feiert dieser Tage seinen dritten Geburtstag. Ende Juli 2014 erfolgte die Buchung eines Webspaces für das Projekt und am 07.08.2014 erfolgte die Registrierung der Domain curius.de. Seitdem hat das Projekt noch ein paar kleinere Wendungen und Veränderungen erfahren und präsentiert sich seit Mitte 2015 in seiner jetzigen Form.

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Daten preisgeben um Datensicherheit zu gewährleisten?

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Es gibt Themen die gleichen einer Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Frage ob eine "Gerät verloren" Funktion genutzt werden sollte gehört dazu. Die meisten großen Hersteller haben eine solche Funktion inzwischen in ihren Mobilgeräten eingebaut.

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Enpass - Ein Passwortmanager für alle Systeme

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Vor einigen Tagen wurde hier das Thema Passwortmanager behandelt mit einer deutlichen Präferenz für KeePass in seinen diversen Inkarnationen. In einer Mail erhielt ich anschließend einen Hinweis auf Enpass. Dieser Manager erhält seit geraumer Zeit viel Aufmerksamkeit in den technikbezogenen Onlinemedien und weckte daher dann doch meine Neugier

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Tschüß BlackBerry - Hallo iPhone

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Circa zwei Jahre ist es her, dass ich zu einem BlackBerry Classic griff. Von all den Smartphones die ich in den vergangenen Jahren mein Eigen nennen konnte, bin ich mit diesem Gerät definitiv am glücklichsten gewesen. Leider hat BlackBerry aber auch so ziemlich alles falsch gemacht, was man als Firma falsch machen kann. Trends verschlafen, dann zu zögerlich und nur noch halbherzig reagiert und schließlich in Nokia'esker Verzweiflung das Betriebssystem der Konkurrenz übernommen. Viele Dienstanbieter kehren BlackyBerry nun den Rücken und spätestens 2018 ist auch offiziell Schluss mit der Unterstützung.

Zeit also für etwas neues, so gerne ich das Classic auch noch weiter verwendet oder einen Nachfolger erworben hätte.

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Kommentar: Minorveröffentlichungen im LTS-Bereich verkürzen nicht die Supportdauer

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Vor kurzem hat das openSUSE-Projekt eine neue Minorversion seiner LTS-Variante Leap herausgegeben. In den Kommentarspalten beschweren sich Endanwender (die lieber dutzende inhaltsgleiche Kommentare verfassen, als einmal vernünftig zu recherchieren) über die vermeintlich verkürzte Supportdauer im Vergleich zum herkömmlichen openSUSE früherer Jahre. Befeuert wird dies durch eine niveaulose Linux-Medienlandschaft, in der mehrheitlich Pressemeldungen abgeschrieben und Klickzahlen generiert werden. Neue Version hier, super-duper Test dort. Manchmal fraglich ob der Redakteur überhaupt schon über die Installation von Ubuntu hinaus ist

Bild: openSUSE Leap Desktop Screenshot

openSUSE Leap 42.3 im Test

Bild: openSUSE Leap Desktop Screenshot

Gestern wurde das neueste Wartungsupdate von openSUSE Leap 42.3 veröffentlicht. Den Zeitplan hatte man wohl ein bisschen vorverlegt um mit SLE Schritt zu halten, da Leap-Versionen eigentlich im Jahrestakt geplant waren und man die letzte Version 42.2 erst im vergangenen November veröffentlichte. Die Version 42.2 ist somit eine Aktualisierungsversion des LTS-Zweiges. Bedingt durch den Charakter als Minorversion sind keine größeren Änderungen zu erwarten, sondern vor allem Produktpflege im Detail.

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Kommentar: Warum ownCloud statt Nextcloud?

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Eine eigene Cloud ist abgesehen von gar keiner Cloud die sicherste Alternative. Vorbei sind aber die Zeiten, da man hier nur zu einem Anbieter greifen konnte. Neben Spezialisten wie Seafile oder Pydio dominieren hier vor allem die beiden Konkurrenten ownCloud und Nextcloud. Letzteres ist dabei das Ergebnis einer Abspaltung durch Teile der Community und des Gründerteams von ownCloud, weil man mit der Entwicklung unzufrieden war.

Über

[Mer]Curius bietet Informationen zur technischen Dimension des Datenschutz im digitalen Bereich. Neben permanent aktualisierten Artikeln zu Betriebssystemen, Verschlüsselung und Kommunikationsabsicherung werden im Blog aktuelle Trends präsentiert und kommentiert.

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