openSUSE Leap Screenshot

openSUSE Leap 42.2 ist auf dem Weg

Nach einigen Turbulenzen ist das openSUSE Projekt nun wieder deutlicher stabiler. Die Aufteilung in zwei unterschiedliche Distributionszweige Leap und Tumbleweed ist erfolgreich abgeschlossen und beide Projekte beginnen nun ihre Stärken auszuspielen. Während Tumbleweed als originäres Communityprojekt sich zu einer beliebten Rolling Release Distribution mausert, ist Leap als Mischung aus SLE-Basis und Community-Überbau noch dabei sich am LTS-Markt zu verankern. Die nun in Angriff genommene Version 42.2 ist aber ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Foto: © CrazyCloud / Fotolia.com

Creative Commons und die Hürden

Foto: © CrazyCloud / Fotolia.com

Creative Commons ist eine Erfolgsgeschichte - so möchte man jedenfalls meinen. Nicht nur Wikipedia, sondern auch viele kleinere Projekte stehen inzwischen unter dieser freien Lizenz. CC ist aber auch mit vielen Fallstricken und Hürden verbunden, wie Christoph Langer von Linux und Ich gerade erfahren musste.

Foto: © Trueffelpix / Fotolia.com

Abspaltungen in der Open Source Community - Vielfalt und Nachteile

Foto: © Trueffelpix / Fotolia.com

Die Open Source Community ist vor allem und in erster Linie eine Gemeinschaft freier Individuen. Dies merkt man nicht zuletzt an der schon immer immanenten Tendenz (Software-)Projekte zu spalten und Eigenentwicklungen voran zu treiben. Die verwendeten freien Lizenzen ermöglicht es quasi jeden Code beliebig zu verwenden und dann selbst weiter zu verbreiten - meist ebenfalls unter einer freien Lizenz.

Updategeschichten

Updates sind ein wichtigsten Thema für alle Betriebssysteme. Die Berichterstattungskrone hat hier zur Zeit sicherlich Android, bei dem die Frage ob Gerät xyz ein Upgrade auf die neueste oder eine vorherige Version des Mobilbetriebssystems erhält allgegenwärtig ist. Allerdings sind Updates auch bei herkömmlichen Linux-Distributionen ein schwieriges Thema. Durch die interne Struktur, bei der alles - vom Kernel bis zum Kartenspiel - aus den gleichen Paketquellen kommt, haben sich zwei gegensätzliche Modelle durchgesetzt. Stabile Distributionen beheben nur (sicherheits-)kritische Fehler - vom Kernel bis zum Kartenspiel (sie sind bei letzterem aber seltener), Distributionen mit einem rollenden Entwicklungsmodell reichen neue Versionen aller Komponenten permanent an den Anwender durch.

Kubuntu 16.04 LTS - Ein wenig Licht am Ende des Tunnels

Ubuntu ist nach wie vor das Referenzsystem für Linux auf dem Desktop. Kein anderes System hat diese Breitenwirkung, auch wenn manche Entwicklungen der vergangenen Jahre kritisch gesehen werden können. Die alle zwei Jahre erscheinende LTS-Version ist somit immer noch der Maßstab für die Entwicklung des Linux-Desktops. LTS-Versionen sind in ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzen, denn anders als viele Linux-Enthusiasten, die immer die aktuellsten Versionen haben wollen, schätzen viele Privatanwender Stabilität und langfristige Releasezyklen. Für die KDE-Community ist es deshalb nicht zu vernachlässigen, in welchem Zustand Kubuntu ist. Das viel geschmähte Stiefkind - sowohl von Ubuntu, als auch KDE - ist in ihrer Breitenwirkung nach wie vor die Referenzimplementierung.

Foto: © marcus_hofmann / Fotolia.com

(Fast) kein System ist zu schwach für Verschlüsselung

Foto: © marcus_hofmann / Fotolia.com

Verschlüsselung ist die einzige Methode um sicherzustellen, dass die eigenen Daten nicht in unbefugte Hände geraten. Das gilt sowohl für Benutzerdateien, wie Daten in der Cloud oder gleich das gesamte Betriebssystem. Eine Übersicht über das Spektrum der Möglichkeiten findet sich hier: Verschlüsselung - Eine Übersicht.

Leider wimmelt es vor allem bei Technik-Themen von urban myths. Eine davon lautet, dass Verschlüsselung leistungsstarke Systeme voraussetzt.

© Matthias Enter / Fotolia.com

Videotipp: Daten verschlüsseln einfach erklärt

© Matthias Enter / Fotolia.com

Vor wenigen Tagen wurde erst das letzte Video der "Einfach-Erklärt"-Serie von Alexander Lehmann veröffentlicht und nun folgt bereits der 4. Teil. Dieses mal geht es um die Verschlüsselung von Daten. Das Video bezieht sich explizit auf TrueCrypt und erwähnt den, meiner Meinung nach inzwischen besser geeigneten, Nachfolger VeraCrypt nur im Nachsatz.

© bluedesign / Fotolia.com

Datenschutzrelevante Themen im Monatsrückblick - April 2016

© bluedesign / Fotolia.com

Jeden Monat gibt es einige Themen, die Verschlüsselung und Datenschutz tangieren. Nicht alles kann auf [Mer]Curius selbst thematisiert werden, deshalb gibt es zum Ende des Monats einen Rückblick auf die relevanten Themen in der Presse. Die wichtigste Meldung des April kam wohl von WhatsApp mit der Ankündigung ab sofort alle Nachrichten Ende-zu-Ende zu verschlüsseln.

Ungenutzte Chance - Linux, Privatsphäre und Datenschutz

Die Dominanz von Windows auf dem Markt für Betriebssysteme schien lange wie in Stein gemeißelt. Weder technische Unzulänglichkeiten, noch Virenepidemien oder Wettbewerbsverfahren konnten dem Giganten Microsoft etwas anhaben. Lediglich Apple bekam mit OS X ein kleines Stück vom Kuchen ab und in der Mini-Nische fand sich Linux - das ewige Betriebssystem in Lauerstellung.

© Matthias Enter / Fotolia.com

Videotipp: Anonym surfen einfach erklärt

© Matthias Enter / Fotolia.com

Die Videos von Alexander Lehmann dürften hinlänglich bekannt sein. Insbesondere die Serie "Anonym surfen einfach erklät" bereit dieses sehr komplexe Thema einfach auf. Als dritter Teil der Serie wurde von ein Video zu Tor veröffentlicht.

Über

[Mer]Curius bietet Informationen zur technischen Dimension des Datenschutz im digitalen Bereich. Neben permanent aktualisierten Artikeln zu Betriebssystemen, Verschlüsselung und Kommunikationsabsicherung werden im Blog aktuelle Trends präsentiert und kommentiert.

Top