Datenschutz im digitalen Alltag

Damit Privates privat bleibt

Kommentar: Das Ende der Datensparsamkeit?

Symbolbild "Fragezeichen"

Datensparsamkeit ist bisher ein grundlegendes Prinzip zum Datenschutz. Nur Daten, die erhoben werden stehen auch einer Auswertung und damit letztlich Missbrauch zur Verfügung. Die Vermeidung jedweden Missbrauches besteht daher darin, so wenig Daten wie möglich zu erheben. Dieses Prinzip beherzigt bestenfalls bereits der Dienstanbieter, aber in Zeiten, in denen „Big Data“ zu einem Geschäftsmodell erklärt wird und viele große IT-Konzerne ihre Dienste vorgeblich kostenlos zur Verfügung stellen, kann man sich darauf nicht verlassen.

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Kommentar: Datenschutz und Open Source Bewegung - eine verhängnisvolle Verbindung

Symbolbild "Fragezeichen"

Schöne neue Welt. IT-Konzerne möchten ganz offiziell jeden Schritt eines Menschen überwachen und Geheimdienste nennen ihre Hacking- und IT-Spionageabteilungen nun Cybersicherheit. Das sind bedenkliche Entwicklungen und man tut gut daran vor ihren Auswüchsen zu warnen. Daten, die einmal erhoben wurden, lassen sich schließlich künftig auch unter anderen Gesichtspunkten auswerten.

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Kommentar: Konvergenz als Entwicklerfetisch

Bild von ElisaRiva via pixabay / Lizenz: CC0 Creative Commons

Die Veröffentlichung von Windows 8 markierte einen Meilenstein in der Entwicklung von Betriebssystemen, obwohl es zweifelsohne einen kommerziellen Misserfolg für Microsoft darstellte. Als Reaktion auf den boomenden Tablet- und Smartphonemarkt bei gleichzeitig rückläufigen Desktop- und Notebookabsatzzahlen sollten Systeme ab sofort konvergent nutzbar sein und einheitliche Oberflächen vom Smartphone bzw. Tablet bis zum Desktopcomputer bieten.

Seitdem sind zahllose Entwicklungen gescheitert, der Tabletabsatz massiv rückläufig und trotzdem hält sich der Entwicklungsansatz hartnäckig.

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Automatische Updates mit openSUSE

Symbolbild "Entwicklung"

Je weniger Arbeitsaufwand ein System erfordert, desto besser. Bei Desktopsystemen sind Akündigungen zu anstehenden Updates bereits eher unerwünschte Benachrichtungen, da sie mindestens den Arbeitsfluss unterbrechen. Nicht durchgeführte Sicherheitsupdates sind ein erhebliches Risiko auf allen Systemen - bei Servern, die direkt aus dem Internet erreicht werden können aber nochmal ganz besonders.

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Startpage als Standardsuche in macOS

Symbolbild "Suche"

Startpage ist ein guter Kompromiss zwischen Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit. Startpage trackt seine Nutzer nicht, funktioniert aber trotzdem wie eine moderne Suchmaschine. Im Gegensatz zu konkurrierenden Google-Alternativen wie DuckDuckGo (die ihren Hauptsitz in den USA haben und deshalb keine Alternative sind) hat es Startpage aber noch nicht in die Vorauswahl diverser Browser geschafft.

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Tipp: Kein Mauszeiger mit Parallels Tools unter openSUSE Leap

Symbolbild "VM"

Vor einigen Wochen beschrieb ich hier wie man Linux unter macOS mittels Parallels Desktop virtualisieren kann. Nicht, weil Parallels konkurrierenden Systemen wie VirtualBox oder VMware funktional oder technisch so überlegen wäre, sondern weil es bequem über den App Store zur Verfügung steht und somit nur einen minimalen Wartungsaufwand bedeutet.

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Cyberduck und Mountain Duck werden Cryptomator unterstützen

Symbolbild "Cloud Sicherheit"

Cryptomator wurde auf [Mer]Curius bereits vorgestellt. Angesichts der strukturellen Sicherheitsprobleme von EncFS und um sich greifender Abomodelle bei alternativen Lösungen hat Cryptomator das Zeug "die" Cloud-Verschlüsselungslösung schlechthin zu werden. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung macht man voraussichtlich in den kommenden Monaten.

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Tracking - Wenn dein eigener Browser dich verfolgt

Symbolbild "Browser"

Debatten über personenbezogene Daten und Anonymität im Internet reduzieren sich schnell auf die IP Adresse. Diese ist zwar zweifelsohne nicht falsch, zumal IP Adressen in der deutschen Rechtsprechung teilweise zu den personenbezogenen Daten gezählt wurden. Die Reduzierung auf IP Adressen vereinfacht die Debatte aber unzulässig und verleitet auch zu falschen Schutzmaßnahmen. IP Adressen mögen bei den staatlichen Ermittlungsbehörden immer noch eine wichtige Rolle spielen. In der IT-Wirtschaft ist man beim Nutzertracking jedoch schon einige Schritte weiter.

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Kommentar: Linux zwischen Datenschutz und Entwicklerbequemlichkeit

Symbolbild "Entwickler"

Sucht man nach Anleitungen um Windows hinsichtlich des Datenschutzes abzuhärten stößt man oft auf den den abschließenden Hinweis, dass die Möglichkeiten Windows abzusichern doch nur begrenzt seien und langfristig Linux der einzige sichere Hafen ist. Unabhängig von der Tatsache, dass man Windows - und hier natürlich insbesondere Windows 10 - tatsächlich nur noch bedingt gegen Datenabfluss absichern kann, stellt sich hier die Frage, ob Linux wirklich so datenschutzfreundlich ist.

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Kommentar: Apple zwischen Datenschutz und technischen Trends

Symbolbild "iPhone"

Die Märkte für Computer und Smartphones sind weitestgehend gesättigt. Nicht nur neue Hersteller haben zunehmend Probleme sich eine Nischenposition am Markt zu erkämpfen, auch bereits etablierte Hersteller kämpfen um ihre Marktanteile. Apple versucht dabei seit einiger Zeit sich als Hersteller zu profilieren, der sich besonders um die Daten seiner Nutzer sorgt - zweifellos in Abgrenzung zu Google.

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Über [Mer]Curius

Immer größere Teile unseres Lebens haben sich in den vergangenen Jahren digitalisiert. Es gibt heute unzählige Dienste und jeder Mensch hinterlässt permanent Spuren. Die Datensätze, die hier entstehen wecken viele Begehrlichkeiten. Es besteht aber auch die Möglichkeit durch gezielte Maßnahmen die eigene Datenspur zu minimieren und Daten effektiv und sicher zu schützen. Damit entgeht man zwar nicht jeder Überwachungsmaßnahme, erlangt aber zumindest teilweise die Kontrolle über die eigenen Daten zurück.

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