Datenschutz im digitalen Alltag

Damit Privates privat bleibt

Kommentar: Überwachung ist nicht gleich Tracking

Symbolbild "Überwachung"

In der Sicherheitsdebatte werden zwei Bereiche gerne miteinander vermengt, die eigentlich getrennt gehören: Staatliche Überwachung und das Ausspähen von Kunden-/Besucherdaten durch Unternehmen und Internetangebote.Viele Experten bzw. Bürgerrechtler differenzieren hier nur ungenügend, befinden sie sich doch in einem Abwehrkampf in beiden Bereichen. In Artikeln, Interviews und Informationsmaterialen erfolgt eine kontraproduktive Vermengung beider Aspekte.

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CentOS 7 mit MATE kombinieren

Symbolbild "Entwicklung"

Linux läuft bei mir noch auf einigen speziellen Geräten, auf dem Heimserver und natürlich in virtuellen Maschinen für bestimmte Zwecke. Selbst auf potenter Hardware sind VMs oft behäbig und insbesondere wenn 3D Beschleunigung erforderlich ist auch fehleranfällig. Ein Grund weshalb Plasma und GNOME nicht infrage kommen. KDE neon hat in einer hiesigen VM einen Arbeitsspeicherbedarf von mindestens 1 GB, was vollkommen unverhältnismäßig ist. LXDE, Xfce etc. sind mir aber zu rudimentär, MATE bietet dagegen die richtige Mischung auf Komfort und Ressourcensparsamkeit.

Nachdem CentOS 6 mit GNOME 2 nur noch wenige Jahre Unterstützung erhält, GNOME 3 mit CentOS 7 aber keine Alternative darstellt, wird im folgenden kurz die Installation mit MATE geschildert.

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Kommentar: Daten als Faktor einkalkulieren

Symbolbild "Mobiles bezahlen"

Die Digitalisierung unseres Lebens beschleunigt sich rasant. Was in der medialen Diskussion vor allem mit den Schlagwörtern Industrie 4.0 und der Furcht vor Arbeitsplatzverlust verknüpft ist, zeigt sich im Privatleben durch die ständige Zunahme von digitalen Diensten. Manche dieser Dienste sind kostenfrei, andere berechnen eine monatliche Gebühr und alle erheben sie Daten - manche mehr, manche weniger. Zusammen genommen entsteht ein digitales Spiegelbild des Menschen. Die wenigsten beziehen das jedoch in ihre Kalkulation mit ein. Dabei sollten sie genau dies tun.

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Privacywashing aus dem Lehrbuch

Symbolbild "Werbung"

Die Ruf vieler großer IT-Konzerne ist in Europa und insbesondere in Deutschland nicht gut. Paradigmatisch dürfte dafür eine repräsentative FORSA-Umfrage aus dem Jahr 2015 sein. Spätestens seit den Snowden-Leaks empfinden viele Bürger Skepsis bezüglich der in großem Stil erfolgenden Datensammlung - auch die wenigsten daraus eine Änderung ihrer Nutzungsgewohnheiten ableiten.

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Ausflug in die BSD-Welt: FreeNAS

Symbolbild "Upgrade"

Neben vielen proprietären NAS-Lösungen gibt es auch Betriebssysteme für Eigenbau-Lösungen. Einer der wenigen Bereiche in dem BSD-basierte Lösungen zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung einen großen Raum einnehmen und mit ZFS auch eine unbestreitbare Stärke ausspielen. Hinzu kommt eine leicht bedienbare Oberfläche, die keine tiefgreifenden Kenntnisse der Kommandozeilenbefehle erfordert.

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Kommentar: Das Ende der Datensparsamkeit?

Symbolbild "Fragezeichen"

Datensparsamkeit ist bisher ein grundlegendes Prinzip zum Datenschutz. Nur Daten, die erhoben werden stehen auch einer Auswertung und damit letztlich Missbrauch zur Verfügung. Die Vermeidung jedweden Missbrauches besteht daher darin, so wenig Daten wie möglich zu erheben. Dieses Prinzip beherzigt bestenfalls bereits der Dienstanbieter, aber in Zeiten, in denen „Big Data“ zu einem Geschäftsmodell erklärt wird und viele große IT-Konzerne ihre Dienste vorgeblich kostenlos zur Verfügung stellen, kann man sich darauf nicht verlassen.

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Kommentar: Datenschutz und Open Source Bewegung - eine verhängnisvolle Verbindung

Symbolbild "Fragezeichen"

Schöne neue Welt. IT-Konzerne möchten ganz offiziell jeden Schritt eines Menschen überwachen und Geheimdienste nennen ihre Hacking- und IT-Spionageabteilungen nun Cybersicherheit. Das sind bedenkliche Entwicklungen und man tut gut daran vor ihren Auswüchsen zu warnen. Daten, die einmal erhoben wurden, lassen sich schließlich künftig auch unter anderen Gesichtspunkten auswerten.

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Kommentar: Konvergenz als Entwicklerfetisch

Bild von ElisaRiva via pixabay / Lizenz: CC0 Creative Commons

Die Veröffentlichung von Windows 8 markierte einen Meilenstein in der Entwicklung von Betriebssystemen, obwohl es zweifelsohne einen kommerziellen Misserfolg für Microsoft darstellte. Als Reaktion auf den boomenden Tablet- und Smartphonemarkt bei gleichzeitig rückläufigen Desktop- und Notebookabsatzzahlen sollten Systeme ab sofort konvergent nutzbar sein und einheitliche Oberflächen vom Smartphone bzw. Tablet bis zum Desktopcomputer bieten.

Seitdem sind zahllose Entwicklungen gescheitert, der Tabletabsatz massiv rückläufig und trotzdem hält sich der Entwicklungsansatz hartnäckig.

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Automatische Updates mit openSUSE

Symbolbild "Entwicklung"

Je weniger Arbeitsaufwand ein System erfordert, desto besser. Bei Desktopsystemen sind Akündigungen zu anstehenden Updates bereits eher unerwünschte Benachrichtungen, da sie mindestens den Arbeitsfluss unterbrechen. Nicht durchgeführte Sicherheitsupdates sind ein erhebliches Risiko auf allen Systemen - bei Servern, die direkt aus dem Internet erreicht werden können aber nochmal ganz besonders.

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Startpage als Standardsuche in macOS

Symbolbild "Suche"

Startpage ist ein guter Kompromiss zwischen Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit. Startpage trackt seine Nutzer nicht, funktioniert aber trotzdem wie eine moderne Suchmaschine. Im Gegensatz zu konkurrierenden Google-Alternativen wie DuckDuckGo (die ihren Hauptsitz in den USA haben und deshalb keine Alternative sind) hat es Startpage aber noch nicht in die Vorauswahl diverser Browser geschafft.

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Über [Mer]Curius

Immer größere Teile unseres Lebens haben sich in den vergangenen Jahren digitalisiert. Es gibt heute unzählige Dienste und jeder Mensch hinterlässt permanent Spuren. Die Datensätze, die hier entstehen wecken viele Begehrlichkeiten. Es besteht aber auch die Möglichkeit durch gezielte Maßnahmen die eigene Datenspur zu minimieren und Daten effektiv und sicher zu schützen. Damit entgeht man zwar nicht jeder Überwachungsmaßnahme, erlangt aber zumindest teilweise die Kontrolle über die eigenen Daten zurück.

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