Datenschutz im digitalen Alltag

Damit Privates privat bleibt

PPA-Archive ersetzen keine richtigen Backports

Kürzlich musste ich einen PC mit Debian ausstatten. Zwar haben Debian und ich seit letztem Jahr unsere Differenzen aber manchmal bietet halt nur Debian das was man gerade benötigt – insbesondere wenn es sich dabei um besonders alte Versionen handelt. In meinem Fall war das der X-Server nicht neuer als Version 1.12, da in dem Computer eine sehr betagte NVIDIA Grafikkarte arbeitet, die den 96er-Legacy Treiber benötigt, der nur bis Version 1.12 funktioniert. Nouveau bringt das System leider eher zum flattern flackern als zum fliegen. Normalerweise nehme ich für solche Dinosaurier gerne CentOS 6, da es den Wartungsaufwand minimiert und GNOME 2 eine sehr ressourcensparende Oberfläche war. Leider hält RedHat zwar den Kernel stabil, aber der X-Server wird bei jedem Minorupdate aktualisiert. Der 96er Treiber hatte also irgendwann aufgehört zu funktionieren. Auch eine interessante Definition von Stable, aber das soll hier nicht das Thema sein.

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Tipps & Tricks für openSUSE

Partitionierung

OpenSUSE 13.2 nutzt von Haus aus Btrfs für die / Partition und XFS für /home. Auch wenn in den letzten Monaten damit keine Schwierigkeiten aufgetreten sind mag mancher konservative Anwender doch lieber das bewährte Ext4 einsetzen. Deshalb sollte man bei der Installation den Partitionierungsvorschlag nie einfach absegnen, sondern das Partitionierungssetup noch einmal manuell erstellen.

Hier kann man die Dateisysteme bestimmen und ggf. eine LVM-basierte Variante mit LUKS Verschlüsselung auswählen. Insbesondere bei letzterer Variante muss man in einem zweiten Schritt noch in die erweiterten Partitionseinstellungen.

Die openSUSE Installationsroutine hat nämlich den interessanten Fehler die /home Partition unnötig klein (50 GB) zu halten. Hier noch einmal die Größe ändern und entweder manuell eingeben oder die maximale Größe – je nach Bedarf.

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openSUSE 13.2 im Langzeittest

Testberichte gibt es beim Erscheinen neuer Linuxdistributionsversionen wie Sand am Meer. Meistens zieht der Blogger oder Redakteur schnell eine VM auf und lässt die Installation durchlaufen um danach ein paar Versionsnummern und eine subjektive Nutzungserfahrung in den Artikel zu schreiben. Sowas habe ich hier natürlich auch schon fabriziert. Die Stärken und Schwächen einer Distribution sieht man jedoch oft erst im Langzeittest (zumindest über eine Woche) auf realer Hardware. OpenSUSE 13.2 läuft nun seit fast 4 Wochen auf mehreren Systemen und es ist Zeit eine kurze Zwischenbilanz zu ziehen. Oberflächlich ähneln sich viele Distributionen, zumal wenn man immer auf dieselbe Desktopumgebung zurückgreift. Unter der Haube zeigen sich aber die Unterschiede – vor allem, wenn man sehr lange nur Debian und seine Derivate eingesetzt hat.

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Papierloses Büro mit Linux

Bild von myrfa via pixabay / Lizenz: CC0 Creative Commons

Bild von myrfa via pixabay / Lizenz: CC0 Creative Commons

Das so genannte papierlose Büro ist der nächste heiße Trend seit Jahren, damit hat es was mit Linux auf dem Desktop gemein. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich im Beamtenland Deutschland flächendeckend durchsetzt, kann man wohl auch mit den Chancen von Linux auf dem Desktop vergleichen. Leider kann man auch nicht jedes Dokument scannen und wegschmeißen, einiges muss man in Papierform aufbewahren. Vieles aber auch nicht, weshalb mein Technik-Vorsatz für das Jahr 2015 die Umstellung auf weitestgehend papierlosen Bürobetrieb ist.

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Literaturverwaltung und Linux - Synchronisation, Datenschutz und Programme

Wenn das Thema auf Literaturverwaltung & Co kommt, kann man eigentlich nur vom Einsatz von Linux abraten. Literaturverwaltung, Wissensmangement und alles was damit zusammen hängt gehört nicht zu den Stärken des Linux-Desktops. Man muss schon enorme anderweitige Vorteile durch den Einsatz von Linux erzielen, damit man die Abstriche in diesem Bereich in Kauf nimmt. Die beiden großen Platzhirsche des Bereiches, EndNote und Citavi, lassen sich nicht unter Linux einsetzen. Für Citavi gibt es zwar eine Wine-Lösung, basierend auf der älteren Version 3.x, aber das kann je nach Wine- und/oder Citavi Update auch wieder nicht funktionieren. Ein Zustand, der bei langfristigen Projekten nicht in Frage kommt. Zumal man sich von einer Lösung abhängig macht, da der Im- und Export der Daten immer verlustbehaftet ist.

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openSUSE 13.2 im Test

Früher™ war der Release einer neuen Version von SUSE Linux / openSUSE eines der wichtigsten Ereignisse im Linux Kalendarium. Spätestens seit Ubuntu in der Öffentlichkeit synonym für Linux auf dem Desktop verwendet wird, hat die Distribution mit dem sympathischen Chamäleon als Logo die Position des Marktführers bei den benutzerfreundlichen Distributionen räumen müssen. Dennoch ist openSUSE gerade für KDE-Nutzer eine wichtige Distribution mit eine ganz eigenen Profil, deren Release einen Test verdient.

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Sailfish OS auf dem Nexus 4 ausprobiert

Android ist zwar ein Open Source Projekt, aber dennoch weitestgehend an Google gebunden. Zwar lässt es sich mit einigen Handgriffen “entgoogeln”, aber dabei verzichtet man nicht nur auf den Playstore, sondern auch auf einige immanent wichtige Funktionen. Beispielsweise setzen viele Apps die Play Services für die Ortung voraus, selbst wenn GPS ordnungsgemäß funktioniert. Mittelfristig fokussiert sich Google zudem auf seine proprietären Apps und das AOSP Projekt kann sich um den Rest kümmern.

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Kommentar: Smarte Uhren als Datenstaubsauger

Es war kürzlich hier im Blog ein wenig ruhiger, denn jeder macht mal Urlaub und für mich ist Urlaub Offlinezeit. Das sehen viele Menschen aber anders, wie sie hier im Café oder der Straßenbahn sitzen und auf ihre Displays starren, so machen sie das im Urlaub am Strand. Um diese Klientel zu befriedigen bieten immer mehr Hotels (kostenfreies) WLAN. Diese sind meistens ungesichert, da außerhalb Deutschlands eine Mitstörerhaftung in der Regel unbekannt ist. Spätestens wenn man den Sitznachbarn im offenen WLAN seine Bankangelegenheiten regeln sieht, weiß man, dass die hier geäußerten Datenschutzbedenken reiner Luxus gegen das unbedarfte Verhalten vieler Menschen sind.

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Kommentar: LiMux und die öffentliche Debatte

Die Debatte um das von der Stadt München betriebene LiMux Projekt, das eine Umstellung der PC-Arbeitsplätze in der städtischen Verwaltung von Windows auf Linux zum Ziel hatte, ist ein Dauerbrenner in den IT-Medien. Direkt nach der Bürgermeisterwahl geriet es unter politischen Beschuss und nun ist die gesamte IT auf dem Prüfstand. Es ist ja auch zweifelsohne ein interessantes Projekt über das dort berichtet wird. Die hohe Dichte der teilweise wenig neues sagenden Berichte beruht aber auch auf simplen Klick-Zahlen Überlegungen. Kaum eine Diskussion artet so zuverlässig aus, wie jene unter den LiMux Artikeln. Das will schon was heißen im Heise-Forum, das Trollsport auf hohem Niveau betreibt.

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  • Betriebssystem wählen

    Das Betriebssystem mit dem Desktoprechner, Notebooks und Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets betrieben werden, dient einerseits als Grundlage jeder weiteren Weiterlesen
  • Daten verschlüsseln

    Verschlüsselung von Daten ist eine der wichtigen Erstmaßnahmen um Datenabfluss zu vermeiden. Externe Festplatten oder Speichermedien kann man verlieren, Notebooks Weiterlesen
  • Kommunikation schützen

    Im Zuge der Digitalisierung haben sich auch die Kommunikations-Kanäle vervielfältigt. Videotelefonie, Instant Messenger, sowohl für den Desktop, als auch im Weiterlesen
  • Anonymisierung

    Anonymität gehört im Zeitalter von Werbetracking und Bestandsdatenabfragen der Vergangenheit an. Mit einigen speziellen Programmen wie TOR oder spezialisierten Systemen Weiterlesen
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