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Digitaler Neujahrsputz - Alte Programme entfernen, ungenutzte Dienste löschen

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Das alte Jahr ist vorbei, man startet mit vielen guten (oder weniger guten) Vorsätzen ins neue Jahr. Einer davon sollte sich dem digitalen Leben widmen.

Spricht man von Datenschutz und Sicherheit im digitalen Raum kommen schnell Themen wie Sicherheitsaktualisierungen, Verschlüsselung, Open Source etc. zur Sprache. Drei große Probleme werden viel zu selten thematisiert: Veraltete Programme, (überflüssige) alte Gewohnheiten und nicht mehr genutzte Dienste mit Daten. Alle drei sollte man einem digitalen Neujahrsputz unterziehen.

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Lektüretipp: APUZ 46/47-2017 "Darknet"

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Ein Lektüretipp aus dem vergangenen Jahr, der aber immer noch lesenswert ist. In der Ausgabe 46-47 befasst sich die Zeitschrift APUZ (Aus Politik und Zeitgeschichte) mit dem Darknet. Die APUZ wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben.

openSUSE Leap im wartungsfreien Einsatz

Anfang Oktober wurde ich darum gebeten Linux auf einem Privatnotebook einzurichten. Obwohl ich grundsätzlich nicht missioniere und im Familien- und Freundeskreis auch für Windows- und macOS-Probleme zur Verfügung stehe, freut man sich darüber doch sehr. Manchmal unterschätzt man auch sehr gut bekannte Menschen immer wieder. Ich persönlich hätte MATE oder Xfce der Einfachheit halber empfohlen, nach einem Livetest mit 7 Live-Medien (Ubuntu Derivate / Desktopumgebungen - Eine Übersicht) stand fest, dass es Plasma werden sollte. Die klassiche, windowsnahe Bedienung siegt über die verwirrenden Einstellungsmöglichkeiten.

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Kommentar: Betriebssysteme und Programme nie über das Supportende hinaus benutzen!

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Es gibt diese selbsternannten Experten, die glauben, dass man das offizielle Supportende für Software und insbesondere Betriebssysteme einfach ignorieren kann. Sicherheitslücken interessieren sie nicht und im Zweifel schaden sie sich ja sowieso nur selbst - glauben sie. Dahinter stecken Bequemlichkeit, Unkenntnis und liebevoll gepflegte urbane Mythen. Schluss damit!

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Wie unsicher ist WhatsApp?

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WhatsApp steht eigentlich seit seiner Veröffentlichung in der Kritik. Der Marktführer in einer Branche befindet sich naturgemäß im Zentrum der Aufmerksamkeit und spätestens seit dem Aufkauf durch Facebook hat sich das schlechte Image von Facebook im datenschutzorientierten Milieu auch auf WhatsApp übertragen. Hinzu kommen zahlreiche Probleme in der Vergangenheit und eine späte Fokussierung auf Sicherheit, was die Wahrnehmung von WhatsApp bis heute beeinflusst.

Doch wie unsicher ist WhatsApp gegenwärtig und welche Probleme gibt es?

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Kommentar: Drittanbieter-Tastaturen - Finger weg!

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Kürzlich wurde öffentlich, dass der Tastaturanbieter AI Type in großem Umfang Daten gespeichert hat. Unter anderem scheinbar alle Tastatureingaben, Passwörter usw. usf. Der Anbieter gehört zwar nicht zu den ganz großen der Branche aber der Skandal war mal wieder perfekt. Meine Meinung dazu: Selber schuld, wer so etwas einsetzt!

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Kommentar: Messenger-Wahnsinn - Wenn Zentralisierung keine Lösung ist!

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"Die E-Mail ist als System defekt" hat als Ausruf frustrierter Privat- und Büromenschen bald Kultcharakter. Die Mängelliste ist in der Tat lang: Die E-Mail ist ohne zusätzliche Verschlüsselung unsicher, sie ist ein primär textbasiertes Medium und alle Zusatzfunktionen wie Anhänge, Verschlüsselung oder gar HTML haben es nur schlimmer gemacht. Zusätzlich kann man sich selbst mit einem guten serverseitigen Spamfilter vor idiotischer Werbung kaum retten.

Die E-Mail ist aber auch genial!

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Kommentar: Zum Zustand digitaler Informationsangebote

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Medienkritik ist momentan schwer en vogue und die digiale (Nerd)Community hatte schon immer einen Hang zu Verschwörungstheorien und obskuren Informationswahrnehmungen. Einheitspresse, Staatsfunk etc. sind hier Begriffe, die nur zu gerne aufgegriffen werden. Hinzu kommt dass viele Mainstream-Medien digitalen Themen wenig Raum einräumen (es wird aber mehr) und man daher für Informationen einer Vielzahl an kleinen Individualmedien folgen muss.

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Fingerabdruck des Browsers

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Bei Themen wie Tracking im Internet geht oder  De-Anonymisierung wird oft auf die individuellen Informationen, die ein Browser so mitteilt verwiesen. Vielen dürfte der der User-Agent ein Begriff sein, aber wie Informationen sind weit zahlreicher. Es gibt eine Reihe von Webseiten, die diese Informationen visualisieren und einem dabei helfen können den individuellen Fingerabdruck seines Browsers einzuschätzen.

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Kommentar: Das Ende von LiMux - eine Nachbetrachtung

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2017 endete endgültig eines der interessantes Projekte im Bereich Open Source: Der Versuch die Verwaltung einer deutschen Großstadt nahezu komplett auf freie Software umzustellen. Das Projekt interessierte die Technikgemeinde aber immer überproportional, verglichen mit der medial greifbaren gesamten deutsche Öffentlichkeit. Während es in den Fachmedien zahllose Artikel gibt, sind in überregionalen Magazinen und Tageszeitungen fast keine Berichte aufzufinden. Diese verzerrte Berichterstattung führte zwangsläufig auch zu einer einseitigen Perspektive auf das Projekt.

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KDE gibt sich Ziele: Privacy

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Die KDE Gemeinschaft arbeitet zur Zeit mal wieder an einer Vision bzw. an Zielen für das Projekt für 2018 und darüber hinaus. Das ist nicht neu, manche werden sich an eine ähnliche Aktion 2016 erinnern. Der Punkt "Privacy" war bereits 2016 dabei, ist dieses Mal aber deutlich prominenter hervorgehoben.

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Kommentar: NoScript - Zeit es endlich zu entfernen!

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Firefox 57 ist veröffentlicht und NoScript nicht kompatibel. Endzeitstimmung bei manchen Anwendern. Die neueste Version steht zwar als WebExtension zur Verfügung, ist aber aktuell noch fehlerbehaftet und Funktionsparität ist ebenfalls nicht erreicht. Die gute Nachricht: Macht nichts, NoScript wird im Zweifelsfall sowieso nicht benötigt und sollte endlich von den Systemen entfernt werden.

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Little Snitch 4 - macOS-Traffic im Blick

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Little Snitch ist eine Firewall für macOS. Wie der Name bereits andeutet besteht die Hauptaufgabe von Little Snitch darin den ein- und ausgehenden Datenverkehr auf eurem System zu kontrollieren. Neben expliziten Schadprogrammen liegt der Fokus hier laut Hersteller-Homepage auch auf Trackingdiensten in Softwareprodukten.

Screenshot GhostBSD 11.1 MATE

BSD im Folgetest - GhostBSD

Vor wenigen Monaten hatte ein Test von TrueBSD (ehm. PC-BSD) nicht überzeugen können von BSD auf dem Desktop. Vor allem der Lumina Desktop machte keinen ausgereiften Eindruck. (siehe: TrueOS mit Lumina Desktop ausprobiert). Vor wenigen Tagen hat das FreeBSD-Derivat GhostBSD seine Version 11.1 veröffentlicht. Ein guter Anlass nochmal einen Blick auf BSD zu werfen.

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Firefox Quantum - Abstieg trotz Quantensprung?

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Mozilla hat vergangene Woche Firefox 57 "Quantum" freigegeben. In dieser Version fließen die verschiedenen Projekte der vergangenen Jahre zusammen und man hat viele alte Zöpfe abgeschnitten um Firefox fit für die Zukunft zu machen. Mozilla steht dabei unter großem Druck. Die Marktanteile am Desktop sind rückläufig und auf den mobilen Plattformen hat man nie richtig Fuß fassen können. Die aktiven Installationen hat diesen Sommer der ehemalige Technik-Chef von Mozilla unter die Lupe genommen.

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[Mer]Curius bietet Informationen zur technischen Dimension des Datenschutz im digitalen Bereich. Neben permanent aktualisierten Artikeln zu Betriebssystemen, Verschlüsselung und Kommunikationsabsicherung werden im Blog aktuelle Trends präsentiert und kommentiert.

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