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ProtonVPN - Es ist ist halt doch nur ein VPN Dienst

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ProtonVPN ist der neue angesagte Dienst.1 Endlich ein Dienst dem man vertrauen kann, sicher und auch noch aus der Schweiz - einem Land, dem man gerne Geheimnisschutz unterstellt, auch wenn man kaum Ahnung von der konkreten Rechtslage hat.

Tatsächlich macht ProtonVPN vieles richtig, aber es ist halt trotzdem "nur" ein VPN-Dienst - mit allen dazugehörenden Einschränkungen. Für viele Anwendungsfälle mag das interessant sein, Anonymisierung geht darüber aber nicht.

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(Un-)Sicherheit per Fingerabdruck

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Apple hat den Fingerabdrucksensor (Touch-ID) am Privatgerät nicht erfunden, aber ihm zu einer deutlich größeren Popularität verholfen. Seitdem das iPhone (und neuerdings auch MacBook) sich per Fingerabdruck entsperren lässt, hat diese Technologie Einzug in so ziemlich jedes Mittel- und Oberklasse-Smartphone Einzug gehalten. Im Notebook-Segment lässt sich ausgehend von der aktuellen MacBook-Generation eine ähnliche Entwicklung prognostizieren.

Vordergründig ist das eine verständliche Entwicklung. Ein Fingerabdruck ist schließlich individuell und sichere Passwörter kann sich fast kein Mensch mehr merken. Trotzdem verschafft einem das nur Scheinsicherheit und schwächt möglicherweise sogar die eigene Sicherheitsstrategie.

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[Update] (Vorübergehend) Keine Kommentare

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[Mer]Curius basiert auf Joomla. Eine grundlegende Entscheidung hinter der ich bis heute stehe! Durch den großen Funktionsumfang ist es möglich nahezu vollständig auf Erweiterungen zu verzichten. Das ist meiner Ansicht nach ein großes Manko an alternativen CMS-Systemen. Durch den limitierten Kernumfang müssen viele (schlecht gewartete) Erweiterungen hinzugefügt werden, die letztlich viele potenzielle Sicherheitslücken mitliefern.

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Android - Keine sichere Alternative!

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Datenschutzexperten empfehlen gerne Android als sicheres Mobilbetriebssystem. Dahinter steht eine grundlegende Affinität zu Open Source-Software und die Tatsache, dass Android bzw. das AOSP (Android Open Source Project) das einzige ernst zu nehmende quelloffene Betriebssystem in diesem Bereich ist. Dabei ist Android hinsichtlich der Sicherheit und des Datenschutzes keine gute Wahl – auch dutzende Tutorien zu der vermeintlichen Absicherung von Android ändern das nicht.

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Kommentar: Überwachung ist nicht gleich Tracking

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In der Sicherheitsdebatte werden zwei Bereiche gerne miteinander vermengt, die eigentlich getrennt gehören: Staatliche Überwachung und das Ausspähen von Kunden-/Besucherdaten durch Unternehmen und Internetangebote.1

Viele Experten bzw. Bürgerrechtler differenzieren hier nur ungenügend, befinden sie sich doch in einem Abwehrkampf in beiden Bereichen. In Artikeln, Interviews und Informationsmaterialen erfolgt eine kontraproduktive Vermengung beider Aspekte.

CentOS 7 Screenshot

CentOS 7 mit MATE kombinieren

Linux läuft bei mir noch auf einigen speziellen Geräten, auf dem Heimserver und natürlich in virtuellen Maschinen für bestimmte Zwecke. Selbst auf potenter Hardware sind VMs oft behäbig und insbesondere wenn 3D Beschleunigung erforderlich ist auch fehleranfällig. Ein Grund weshalb Plasma und GNOME nicht infrage kommen. KDE neon hat in einer hiesigen VM einen Arbeitsspeicherbedarf von mindestens 1 GB, was vollkommen unverhältnismäßig ist. LXDE, Xfce etc. sind mir aber zu rudimentär, MATE bietet dagegen die richtige Mischung auf Komfort und Ressourcensparsamkeit.

Nachdem CentOS 6 mit GNOME 2 nur noch wenige Jahre Unterstützung erhält, GNOME 3 mit CentOS 7 aber keine Alternative darstellt, wird im folgenden kurz die Installation mit MATE geschildert.

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Kommentar: Daten als Faktor einkalkulieren

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Die Digitalisierung unseres Lebens beschleunigt sich rasant. Was in der medialen Diskussion vor allem mit den Schlagwörtern Industrie 4.0 und der Furcht vor Arbeitsplatzverlust verknüpft ist, zeigt sich im Privatleben durch die ständige Zunahme von digitalen Diensten. Manche dieser Dienste sind kostenfrei, andere berechnen eine monatliche Gebühr und alle erheben sie Daten - manche mehr, manche weniger. Zusammen genommen entsteht ein digitales Spiegelbild des Menschen. Die wenigsten beziehen das jedoch in ihre Kalkulation mit ein. Dabei sollten sie genau das tun.

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Privacywashing aus dem Lehrbuch

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Die Ruf vieler großer IT-Konzerne ist in Europa und insbesondere in Deutschland nicht gut. Paradigmatisch dürfte dafür eine repräsentative FORSA-Umfrage aus dem Jahr 2015 sein. Spätestens seit den Snowden-Leaks empfinden viele Bürger Skepsis bezüglich der in großem Stil erfolgenden Datensammlung - auch die wenigsten daraus eine Änderung ihrer Nutzungsgewohnheiten ableiten. Den Skeptikern stehen natürlich einige jubelnde Blogger gegenüber (z.B. hier), die einen weitestgehend gläsernen Nutzer befürworten oder zumindest in Kauf nehmen.

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Ausflug in die BSD-Welt: FreeNAS

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Neben vielen proprietären NAS-Lösungen gibt es auch Betriebssysteme für Eigenbau-Lösungen. Einer der wenigen Bereiche in dem BSD-basierte Lösungen zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung einen großen Raum einnehmen und mit ZFS auch eine unbestreitbare Stärke ausspielen.

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Kommentar: Das Ende der Datensparsamkeit?

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Datensparsamkeit ist bisher ein grundlegendes Prinzip zum Datenschutz. Nur Daten, die erhoben werden stehen auch einer Auswertung und damit letztlich Missbrauch zur Verfügung. Die Vermeidung jedweden Missbrauches besteht daher darin, so wenig Daten wie möglich zu erheben. Dieses Prinzip beherzigt bestenfalls bereits der Dienstanbieter, aber in Zeiten, in denen „Big Data“ zu einem Geschäftsmodell erklärt wird und viele große IT-Konzerne ihre Dienste vorgeblich kostenlos zur Verfügung stellen, kann man sich darauf nicht verlassen.

Über

[Mer]Curius bietet Informationen zur technischen Dimension des Datenschutz im digitalen Bereich. Neben permanent aktualisierten Artikeln zu Betriebssystemen, Verschlüsselung und Kommunikationsabsicherung werden im Blog aktuelle Trends präsentiert und kommentiert.

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