macOS und Datenschutz Teil III: Siri deaktivieren

Bild von fill via pixabay / Lizenz: CC0 Public Domain

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Niemand möchte eine Wanze in seiner Wohnung haben. Vor einiger Zeit sorgte es für einen Aufschrei, als Microsoft bei der Xbox One im Wohnzimmer standardmäßig mithören wollte. Heute machen viele Hersteller das gleiche und es wird von vielen Anwendern als willkommene Funktion aufgefasst und auch so beworben. Nur wenigen ist bewusst, das Spracherkennung und -verarbeitung nicht auf dem lokalen Gerät erfolgen und umfangreiche Informationen über das Internet übertragen werden.

Teil III der Serie widmet sich daher Siri

Apple hat in den Systemeinstellungen immer eine Schaltfläche zu den Datenschutzbestimmungen der konkreten Funktion. Hier wird leicht verständlich erklärt, welche Daten für eine Funktion übermittelt werden.

systemeinstellungen siri datenschutz

Bei Siri sind die Informationen im wesentlichen:

  • Alles diktierte wird an Apple gesendet um die Anfrage zu verarbeiten.
  • Benutzerdaten (Name, Spitzname, Musiktitel, installierte Apps etc.) werden ebenfalls übertragen um die Anfrage besser zu analyisieren.
  • Sind Ortungsdienste aktiviert, werden Standortdaten ebenfalls übertragen um die Genauigkeit zu optimieren.

Apple garantiert zwar, dass keine Verknüpfung der erhobenen Daten erfolgt, aber auch so ist der übermittelte Datenbestand äußerst heikel. Wer also nur minimal wert auf Datenschutz legt sollte Siri deaktivieren.

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[Mer]Curius bietet Informationen zur technischen Dimension des Datenschutz im digitalen Bereich. Neben permanent aktualisierten Artikeln zu Betriebssystemen, Verschlüsselung und Kommunikationsabsicherung werden im Blog aktuelle Trends präsentiert und kommentiert.

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