Datenschutz im digitalen Alltag

Damit Privates privat bleibt

Symbolbild "E-Mail"

Kurzmeldung: Datenschutzwerkzeuge ohne Sinn für Datenschutz

Der Browser Cliqz gewinnt seit einiger Zeit an Popularität. Dabei handelt es sich um ein Produkt von Hubert Burda Media und Mozilla, der besonders datenschutzfreundlich sein soll. Zu Cliqz gehört seit Februar 2017 auch die Marke Ghostery.

Problematisch sind solche Datenschutzhelfer immer, wenn sie keinen Datenschutz bieten. Wie in Caschys Blog zu lesen ist, hat Ghostery im Zusammenhang mit der DSGVO eine Rundmail mit Informationen zur neuen Datenschutzerklärung verschickt. Alle Accountinhaber waren im CC zu sehen. So sieht gelebter Datenschutz nicht wirklich aus!

Meiner Meinung nach braucht es diese ganzen Aufsätze sowieso nicht. Mit ein paar Handgriffen kann man einen normalen Firefox so absichern, dass er mindestens genau so gut vor Trackern schützt wie diese vermeintlichen Wundermittel (siehe: Mozilla Firefox absichern). Zudem versteht man dann auch wirklich was man gemacht hat. Anonym ist man mit solchen Werkzeugen sowieso nicht unterwegs, das kann allein Tor bieten.


Bilder:
Einleitungs- und Beitragsbild von Muhammad Ribkhan via pixaybay

Tags: Datenschutz, Mozilla, Cliqz, Ghostery

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Immer größere Teile unseres Lebens haben sich in den vergangenen Jahren digitalisiert. Es gibt heute unzählige Dienste und jeder Mensch hinterlässt permanent Spuren. Die Datensätze, die hier entstehen wecken viele Begehrlichkeiten. Es besteht aber auch die Möglichkeit durch gezielte Maßnahmen die eigene Datenspur zu minimieren und Daten effektiv und sicher zu schützen. Damit entgeht man zwar nicht jeder Überwachungsmaßnahme, erlangt aber zumindest teilweise die Kontrolle über die eigenen Daten zurück.

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