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FreeBSD

FreeBSD ist ein freies Betriebssystem, das direkt von BSD abstammt. Es ist die bekannteste aktuell entwickelte BSD-Variante und wird normalerweise im Enterprise- und Serverbereich genutzt. FreeBSD lässt sich aber auch auf herkömmlichen Desktopsystemen verwenden.

BSD Systeme sind mehr als lediglich der Kernel. Es gibt hier keine organisatorische Trennung zwischen Kernel, zentralen Bibliotheken sowie dem so genannten "Userland". BSD-Varianten wie FreeBSD fassen diese alle zusammen und entwickeln sie gemeinsam, wodurch ein hohes Maß an Konsistenz angestrebt wird. Dieses Userland unterscheidet sich stark von den GNU-Umgebungen der Linux Distributionen, weshalb man nicht zu viele Gemeinsamkeiten erwarten sollte.

FreeBSD wird mit Fokus auf Stabilität und Kompatibilität entwickelt. Während im Linux-Bereich regelmäßig neue Trends aufkommen und in die meisten Distributionen Einzug halten, ändert sich an der FreeBSD-Basis meist wenig. Das macht FreeBSD für stabilitätsorientierte Anwender zu einer interessanten Alternative zu Linux. Jede Hauptversion (z. B. FreeBSD 12) erhält mehrere Jahre Unterstützung, die Anwender müssen lediglich auf die circa jährlich erscheinenden Zwischenversionen (z.B. FreeBSD 12.1) aktualisieren.

FreeBSD trennt in der Organisation strikt zwischen FreeBSD-Kernsystem und (portierten) Anwendungen aus dem OSS-Universum. Die Trennung zwischen Kernsystem und Installation via Paketmanager ist im Dateisystem abgebildet. Installierte Programme liegen in einer Struktur unterhalb von /usr/local und nicht verteilt im System wie bei Linux. Lediglich das Kernsystem liegt direkt unterhalb von /.

Für den Desktop stehen die gleichen Umgebungen wie für Linux zur Verfügung. Die Auswahl bei freier Software ist gut, da die POSIX-Kompatibilität hier den Portieraufwand minimiert. Der Umfang der via pkg installierbaren Produkte lässt sich mit openSUSE Leap vergleichen. Problematisch sind aber proprietäre Programme wie Spotify oder Skype, die sich auch unter Linux großer Beliebtheit erfreuen. DRM-Erweiterungen für Streamdienste haben in den letzten Jahren auch Einzug in Linux gehalten, sind aber für FreeBSD immer noch nicht verfügbar.

Die Administration des Systems erfolgt zudem weiterhin primär auf der Konsole. Es gibt kaum grafische Verwaltungswerkzeuge, wie sie inzwischen die meisten Linux-Distributionen haben.


Vorteile von FreeBSD

  • Hohe Kompatibilität und Stabilität
  • Fokus auf Sicherheit

Nachteile von FreeBSD

  • Relativ beschränkte Programmauswahl
  • Großer Konfigurationsaufwand
  • Schlechte Unterstützung von sehr neuer Hardware

Homepage: FreeBSD | Deutsche Community: BSDForen

Tags: BSD, FreeBSD

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